Steht das Recht Israels auf den 1948
gegründeten Staat in der Bibel? / Internationales Netzwerk der Versöhnung 00 2010-02-16
Sagt die Bibel, dass der Antichrist ein Jude sein
wird? - Eine Analyse.
Müssen die Christen die Juden zur Errettung
nach Israel bringen? / Internationales Netzwerk der Versöhnung 01, 2010-04-16
Pressekonferenz Holocaust ‒ Ein
Andenken anderer Art: Die authentische jüdische Stimme meldet sich zu Wort /
2010-01-27
Neturei Karta verurteilt Israels Attacke
auf die Humanitäre Flotte. / 2010-06-11
Die Bibelzitate der „Israelfreunde” in der Bibel
nachgeschlagen. 2. Teil, Diskurs 1012
Bericht aus dem Lager der Israelbewegung. 3.
Teil, Diskurs 1013
Die jüdische Anti-Diffamations-Liga schreibt das Neue
Testament um. 4. Teil, Diskurs 1014
Schma Jisrael - Höre, ISRAEL: Das Urteil Gottes
über sein Volk. 5. Teil, Diskurs 1015
(Anm: Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)
Sehr geehrter Herr Horak, seit einigen Tagen lese ich in Ihrer Webseite. Wir (das
Internationale Netzwerk der Versöhnung Anm. FH) haben uns in dem letzten Jahr sehr stark
für das jüdische Volk engagiert, sind aber nach einigen Jahren des Fragens bezüglich der
Staatsgründung und der Alijah der Juden aus Rußland, zum Nachdenken und -fragen gekommen. Sie
bringen gute Erklärungen. Können Sie uns sagen was die Stelle in Jesaja 66, 7-9 für eine
Aussage hat? Denn darauf gründet sich die Theologie der Christlichen Zionisten, dass Israel ein
Recht hat auf diesen Staat, weil es so steht. Genauso wie sie sagen dass in Jeremia geschrieben
steht, dass die Fischer und die Jäger kommen. Das ist die Grundlage der Bewegungen für die
Alijah! Wir würden uns freuen von Ihnen zu hören. Außerdem haben wir uns auch mit der Lehre
des Dispensationalismus auseinandergesetzt und sind da anderer Meinung als Sie es schreiben.
Dennoch, es wäre gut wenn Sie weiterhelfen könnten? Mit freundlichen Grüssen Hannelore
Weitzel für alle.
Internationales Netzwerk der Versöhnung e.V.
International Network of Reconciliation
(a non profit Organisation)
Hannelore Weitzel intern-netzwerkderversoehnung@gmx.de
(Siehe auch den Diskurs1015; „Schma Jisrael -
Höre, ISRAEL: Das Urteil Gottes über sein Volk.” - Was die Propheten wirklich über Israel
sagen.)
Ich bedanke mich für Ihren Besuch bei Immanuel.at und Ihre freundlichen Worte. Ich
hoffe, Sie haben jene Dokumente gelesen, in welchen ich meine Sicht in Bezug auf Israel und seine
Verheißungen durch ihren und unseren Gott erkläre. Zur Sicherheit möchte ich aber hier meine
diesbezüglichen Erkenntnisse aus der Schrift noch einmal zusammenfassen. Demnach hat Israel durch
die Zurückweisung des Sohnes Gottes ‒ ihres Messias' ‒ vor fast 2000 Jahren vorerst
einmal jeden Kontakt zu seinem Gott verwirkt.
Aus biblischer Sicht hat das Volk Israel seit seiner Ablehnung des Messias und in der Folge der
Zerstörung des Tempels und damit des Opferaltars in Jerusalem, keine wie immer geartete Verbindung
mehr zu seinem Gott. Es sei denn, sie bekehren sich zu Jesus Christus ‒ wodurch sie aber dann
zu Christen werden ‒ können Israeliten bis zur Wiederkunft des Herrn zum Antritt seiner
Herrschaft im Tausendjährigen Friedensreich, nicht damit rechnen, dass ein göttliches Wort an sie
gerichtet wird. Nachdem der Sohn Gottes von sich sagt:
Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Jh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und
das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Jh 14, 6;
Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht.
1Jh 2,23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht;
wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. 1Jh 2,23;
Wenn ihr nicht glauben werdet, daß ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.
Jh 8,22 Da sagten die Juden: Er will sich doch nicht selbst
töten, daß er spricht: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen? 8,23 Und er sprach zu ihnen:
Ihr seid von dem, was unten ist, ich bin von dem, was oben ist; ihr seid von dieser Welt, ich bin
nicht von dieser Welt. 8,24 Daher sagte ich euch, daß ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn
ihr nicht glauben werdet, daß ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben. Jh 8,22-24;
und alle mosaisch gläubigen Israeliten Jesus Christus als den Sohn Gottes und ihren Herrn ‒ ja sogar als ihren Messias ‒ absolut ablehnen und ihn als Betrüger und Gotteslästerer bezeichnen, haben sie in der Zeit zwischen Tod bzw. Auferstehung des Herrn und seiner Wiederkunft keine Möglichkeit in eine Interaktion ‒ sei es jetzt im Gebet oder mit Opfergaben ‒ mit ihrem Gott zu treten. In Konsequenz der obigen Aussagen des Herrn sind sie daher auch seit fast zweitausend Jahren ein Gott-loses Volk und haben keine Sündenvergebung.
Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen, bis ihr sprecht: «Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!»
Mt 23,32 Und ihr, macht nur das Maß eurer Väter voll! 23,33 Schlangen!
Otternbrut! Wie solltet ihr dem Gericht der Hölle entfliehen? 23,34 Deswegen siehe, ich sende
zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; einige von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen,
und einige von ihnen werdet ihr in euren Synagogen geißeln und werdet sie verfolgen von Stadt zu
Stadt 23,35 damit über euch komme alles gerechte Blut, das auf der Erde vergossen wurde, von dem
Blut Abels, des Gerechten, bis zu dem Blut Secharjas, des Sohnes Berechjas, den ihr zwischen dem
Tempel und dem Altar ermordet habt.
23,36 Wahrlich, ich sage euch, dies alles wird über dieses Geschlecht kommen. 23,37
Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft
habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel,
und ihr habt nicht gewollt! 23,38 Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen; 23,39 denn ich
sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: «Gepriesen sei, der da kommt
im Namen des Herrn!» Mt 23,32-39;
Erst beim Kommen des Herrn zum Antritt seiner Herrschaft im Tausendjährigen
Friedensreich, wenn er Israel aus aller Welt sammeln wird und sie auf ihn blicken und bitter über
den weinen werden, den sie am Kreuz durchbohrt haben (Off
1,7 Mt
24,30; Sach
12,10;), wird Israel wieder mit seinem Gott versöhnt und unter seinem König David (Jer
30,8-9; Hes
34,23; Hos
3,4-5) das „Haupt unter den Nationen” (Jer
31,7; 2Sam
22,44; Ps
18,44) ‒ also eine Weltnacht ‒ auf Erden werden.
Und genau von dieser Zeit am Beginn des Millenniums ‒ des tausendjährigen Friedensreiches
unseres Herrn Jesus Christus ‒ spricht auch die im obigen Kommentar von Frau Weitzel zitierte
Bibelstelle aus Jes 66,7-9. In der Schlacht von Harmagedon, von der Jesaja im Vers unmittelbar
davor, in Jes 66,6 spricht, wird der Herr seine Feinde vernichten, und ***danach***(!!!) werden die
Erlösten aus Israel von ihrem Gott zurückgeführt werden in ihr verheißenes Land. Das ist
die neue Geburt Israels, die neue Geburt Zions.
Siehe, ich wende ihr Frieden zu wie einen Strom und die Herrlichkeit der Nationen wie einen überflutenden Bach.
Jes 66,6 Schall eines Getöses von der Stadt her! Schall aus dem Tempe!
Schall vom HERRN, der Vergeltung übt an seinen Feinden! 66,7 Ehe sie Wehen hatte, hat sie geboren;
ehe Geburtsschmerzen sie ankamen, wurde sie von einem Knaben entbunden. 66,8 Wer hat so etwas je
gehört, wer hat dergleichen je gesehen? Wird ein Land an einem einzigen Tag zur Welt gebracht
oder eine Nation mit einem Mal geboren? Denn Zion bekam Wehen und gebar auch schon seine Söhne.
66,9 Sollte ich zum Durchbruch bringen und dann nicht gebären lassen? spricht der HERR. Oder sollte
ich gebären lassen und dabei den Schoß verschließen? spricht dein Gott. 66,10 Freut euch mit
Jerusalem und jubelt über sie, alle, die ihr sie liebt! Frohlockt mit ihr in Freude, alle, die ihr
über sie getrauert habt! 66,11 Damit ihr saugt und euch sättigt an der Brust ihrer Tröstungen,
damit ihr schlürft und euch labt an der Fülle ihrer Herrlichkeit. 66,12 Denn so spricht der HERR: Siehe,
ich wende ihr Frieden zu wie einen Strom und die Herrlichkeit der Nationen wie einen überflutenden
Bach. Und ihr werdet saugen. Auf den Armen werdet ihr getragen und auf den Knien geliebkost
werden. Jes 66,6-12;
(Siehe auch Kapitel 10: „Das Millennium”)
Das Israel Gottes im Millennium wird „an einem einzigen Tag zur Welt gebracht”
und Gott wird ihnen Frieden zuwenden wie einen Strom. Das heutige, von Menschen gegründete Israel,
hat nach mehr als 60 Jahren noch immer keinen Frieden. Und wie aus den Ereignissen der letzten Tage
zu erkennen ist, will Israel ja gar keinen Frieden. Im Ostteil Jerusalems ‒ also auf jenem
Gebiet, welches nach der Besetzung Palästinas durch die Israelis den Palästinensern zum Aufbau
ihrer Hauptstadt zugestanden wurde, hat Israel ohne jede Rücksicht selbst Siedlungsbau betrieben.
Auf Protest der Palästinenser und Druck der USA wurde Ende 2009 ein Baustopp verhängt.
Doch ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als der US-Vizepräsident Joe Biden nach Jerusalem kam,
um mit Israel und den Palästinensern über ein Friedensabkommen zu verhandeln, hat der israelische
Außenminister Avigdor Liebermann angekündigt, dass der Siedlungsbau im palästinensischen
Ostjerusalem doch wieder fortgesetzt wird. Und der israelische Ministerpräsident Benjamin
Netanjahu ‒ der vor einigen Jahren von ebendiesem Amt wegen Korruption zurücktreten
musste, doch nun wieder gewählt wurde ‒ hat sogar bei seinem heutigen (23.3.10) Besuch in den
USA verkündet, dass Israel vor 3000 Jahren diese Stadt gebaut hat und sie nun weiterbauen wird. Und
nach dieser Feststellung hat er mit typisch jüdischer Chuzpe den Palästinenserpräsidenten Mahmud
Abbas zu neuen „Friedens”-verhandlungen eingeladen. Im anschließenden Gespräch mit
US-Präsident Barack Obama dürfte dann auch diesem klar geworden sein, dass Israel in
Wahrheit keinen Frieden will ‒ Obama hat Netanjahu bei der Verabschiedung nicht einmal mehr
die Hand gereicht.
Ob damit auch die jährliche Subvention Israels durch die USA mit 2,7 Milliarden Dollar gestrichen
ist? Wohl kaum. Dafür sorgen schon die mächtigen jüdischen Banken wie Rothschild, Rockefeller,
Israel Moses Seif, Khun Loeb, Lehmann, Goldman Sachs, Warburg, Lazard Brothers. Genau diese Banken
sind übrigens auch ua. Eigentümer der FED (Federal Reserve Bank), der US-amerikanischen Notenbank
(Zentralbank), welche ‒ als weltweites Unikum ‒ keinesfalls „Federal”, also im
Staatbesitz, sondern im Privatbesitz (!!) eben dieser jüdischen Bankiersfamilien ist. Einige dieser
Namen haben ja gerade in letzter Zeit im Zuge der, die Weltwirtschaftskrise auslösenden
Immobilienkrise in den USA und der Rettung dieser Banken durch Hunderte Milliarden Dollar vom
US-amerikanischen Steuerzahler traurige Berühmtheit erlangt. Doch das ist nicht das Einzige, was
die FED dem US-amerikanischen Steuerzahler abverlangt. Nachdem sie ja auch für den Druck der
Banknoten zuständig ist, kassiert sie auch da recht ungeniert, wie im Dossier: Die Akte FED zu
lesen ist:
Das „Komitee des offenen Marktes” (FOMC) der FED produziert
sogenannte Federal Reserve Noten (die Dollarscheine). Diese Noten werden dann in Form von
Obligationen (Schuldverschreibungen) der US-Regierung verliehen, welche der FED als Sicherheit
dienen. Die Obligationen werden durch die zwölf regionalen FED-Banken gehalten, welche wiederum die
jährlichen Zinsen darauf beziehen. 1992 betrug die Summe solcher Obligationen bereits USD 5‘000‘000‘000‘000
und die Zinsen welche die US Regierung und in letzter Konsequenz die US-amerikanische Bevölkerung
‒ finanziert durch Steuergelder ‒ bezahlt, fließt direkt in die Taschen der Besitzer
der FED und damit zu den internationalen mächtigen privaten Bankiers. Der Zinsbetrag ist
unterdessen auf mehrere Hundert Milliarden US Dollar angewachsen.
Dossier:
Die Akte FED You Tube: Die
Herrschaft der Zentralbanker, Die
Wahrheit ueber die FED ‒ ZDF und D.Icke
(Siehe auch Diskurs 98: „Das fünfte Königreich im
Traum des Nebukadnezar: Amerika?”)

Dieses Verhalten der Israelis gegenüber den Palästinensern ist nur dann verständlich, wenn man weiß, dass das heutige Israel schon lange nicht mehr das „Volk Gottes” ist und daher auch nicht von Gott „gesammelt” wurde. Die Sammlung durch Gott wird durch seinen Sohn Jesus Christus ‒ und nicht durch einen Theodor Herzl ‒ erfolgen. Ihr Messias ‒ unser Herr Jesus Christus ‒ wird den Überrest Israels nach der Schlacht von Harmagedon aus aller Welt sammeln und sie ins Land Israel bringen. Er wird ihnen ihren König David wiedererwecken und erst dann wird Israel „Haupt unter den Nationen” (Jer 30,8-9 31,7) ‒ also eine Weltmacht ‒ werden.
Siehe, ich bringe sie herbei aus dem Land des Nordens und sammle sie von dem äußersten Ende der Erde
Jer 31,7 Denn so spricht der HERR: Jubelt über Jakob mit Freuden und
jauchzt über das Haupt der Nationen! Verkündet, lobsingt und sprecht: Gerettet hat
der HERR sein Volk, den Überrest Israels! 31,8 Siehe, ich bringe sie herbei
aus dem Land des Nordens und sammle sie von dem äußersten Ende der Erde, unter ihnen Blinde
und Lahme, Schwangere und Gebärende, sie alle zusammen; als eine große Volksversammlung kehren sie
hierher zurück. 31,9 Mit Weinen kommen sie, und unter Flehen führe ich sie. Ich
bringe sie zu Wasserbächen auf einem ebenen Weg, auf dem sie nicht stürzen. Denn ich bin Israel
wieder zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener. Jer 31, 7- 9;
Sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt.
Sach 12,10 Aber über das Haus David und über die Bewohnerschaft von
Jerusalem gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf mich blicken,
den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt,
und werden bitter über ihn weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint. Sach 12,10;
(Siehe auch Kapitel 07: „Die Schlacht von Harmagedon: Das
Geschick Israels wird gewendet.”)
Weil aber die Israelis die Schriften des Neuen Testaments ablehnen und sie daher nicht kennen, werden diese Prophezeiungen der Schrift in Israel und auch in manchen christlichen Denominationen immer wieder auf die Gegenwart bezogen. Denn wie so oft, wollen die Israeliten nicht warten, bis ihr Gott die Zeit für gekommen hält, sondern sie wollen die Sache beschleunigen und selbst etwas „nachhelfen”. So verkündete Rabbi Emmanuel Rabinovich bereits kurz nach der Gründung des Staates Israel, am 12. Januar 1952 der Welt:
„Unser Endziel ist die Entfachung des Dritten Weltkrieges. Dieser
Krieg wird unseren Kampf gegen die Gojim für alle Zeiten beenden. Dann wird unsere Rasse
unangefochten die Welt beherrschen.”
Doch das Israel Gottes ist noch in weiter Ferne und die heutigen Bewohner Israels
sind bis auf wenige Ausnahmen (Messianische Juden, jüdische Christen) in der Mehrheit ebenso
gottlos wie die sie umgebenden Nationen, bei denen mit „Allah” (das arabische Wort für „Gott”)
ein von Mohammed erfundener Götze angebetet wird, der im Koran gebietet, die Ungläubigen
‒ zu verfolgen (4. Sure 105)
‒ zu bekämpfen (8. Sure 40; 9. Sure 3, 12, 29; 48. Sure 17)
‒ zu töten und zu kreuzigen (5. Sure 34)
‒ die Köpfe abzuschlagen (8. Sure 13; 47. Sure 5).
Im Gegensatz dazu will der lebendige, wahre und einzige Gott der Bibel, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Gott will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
1Tim 2,3 Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, 2,4 welcher
will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 2,5 Denn einer
ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, 2,6
der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit. 1Tim 2, 3- 6;
Die Staatengründung Israels im Jahre 1948, welche fälschlich oft als „Sammlung
Israels durch seinen Gott” gedeutet wird, findet daher in der Bibel keine wie immer geartete
Berechtigung. Diese Auffassung wird auch von den orthodoxen Juden in der Diaspora vertreten, wie die
folgende Aussage des Oberrabbiners Moishe Arie Friedmann der glaubenstreuen orthodoxen Juden
in Wien bestätigt:
„Unter Benutzung des Holocaust wurde der Staat Israel mit Gewalt
gegründet, was dem Willen Gottes widerspricht. Als glaubenstreue Juden nehmen wir das uns von Gott
auferlegte Schicksal der Diaspora auf uns. Die Gründung des Staates Israel hat den Juden aber nicht
nur auf dieser religiösen Ebene geschadet, die Mittel und Methoden, mit denen Israel zur
Sicherung seiner Existenz gegen die Palästinenser vorgeht, schaden allen Juden weltweit und rufen
neuen Antisemitismus hervor. Für die glaubenstreuen Juden ist jedoch klar, dass die Diaspora
das uns von Gott auferlegte Schicksal bis zum Kommen des Messias ist.”
Den von den Israelis völlig grundlos ausgelösten zweiten Libanonkrieg im Jahre
2006, wo der Libanon durch das israelische Militär mit Kampfjets, Bomben und Granaten angegriffen
wurde, ganze Städte zerstört und hunderte Zivilisten getötet wurden, hat
M. A. Friedmann wie folgt kommentiert:
„Meine volle Solidarität und Unterstützung für das libanesische
Volk und seine Widerstandskämpfer, allen voran die Hisbollah und ihren Führer Sheikh Hasan
Nasrallah, hat Verwunderung und Diskussionen ausgelöst. Ich möchte deshalb klarstellen: Wir haben
es hier einerseits mit einem Staat (Libanon) zu tun, dessen Souveränität ohne jeden Grund
verletzt wird, sowie eine schiitische Widerstandsbewegung (Hisbollah), deren Existenzrecht
unbestreitbar ist, und andererseits mit dem zionistischen Regime (Israel), das weder biblisch
noch historisch ein Existenzrecht hat und sowohl völkerrechtlich als auch nach den Grundsätzen
unserer jüdischen Religion über keinerlei Legitimation verfügt. Wir beten und hoffen, dass es
nicht mehr lange dauern wird, bis es zu einem echten Frieden im Nahen Osten kommen wird, vor allem
im Heiligen Land, und für eine Beendigung des Blutvergießens unschuldiger Menschen, seien es
Christen, Muslims oder Juden. Wir beten für Frieden und Gerechtigkeit im Libanon, Bagdad, Teheran
und für ganz Palästina mit einem vom Zionismus befreiten Jerusalem.”
Moishe Arye Friedman, Oberrabbiner der Orthodoxen Antizionistischen Jüdischen Gemeinde in Wien.
(Siehe auch Diskurs 46: „Stellungnahme
von Oberrabbiner M. A. Friedmann, Wien.”)
Unter den Toten dieses Krieges befanden sich auch 4 UNIFL-Offiziere (ein Chinese,
ein Finne, ein Kanadier und ein Österreicher), welche seit Jahren im Sperrgebiet zwischen Israel
und dem Libanon die Grenzen überwachten. Bei diesem Angriff der Israelis auf den Libanon schoss das
israelische Militär auch immer wieder Granaten in die unmittelbare Nähe dieses Beobachtungspostens
der UNO. Der österreichische UNO-Offizier hat dann insgesamt 10 (!) Mal das israelische Militär
angefunkt, sie mögen doch bitte nicht so nahe zum Posten zielen. Ein elftes Mal konnte er leider
nicht mehr funken, da eine israelische Granate den Posten voll getroffen und die 4 Leute getötet
hat. Eine Aufklärung wurde versprochen, ist aber bis heute nicht erfolgt. Die UNO hat lieber 4 Tote
aus ihren Mitgliedsländern in Kauf genommen, als Israel den Prozess zu machen.
Und eine ähnliche Situation gibt es heute mit dem Iran. Es wird vermutet, dass Teheran entgegen dem
Atomwaffensperrvertrag von 1970 eine Atombombe baut. Nachdem Israel befürchtet, das erste Ziel
einer solchen iranischen Waffe zu sein, haben sie vor kurzer Zeit verkündet, wenn die USA die
Urananreicherungsanlagen im Iran nicht bombardiert und vernichtet, werden sie das selbst tun. Und
hier ist es leicht möglich, dass Israel zu diesem Zweck eine von seinen 200 (!!) ‒ ebenfalls
entgegen dem Atomwaffensperrvertrag, jedoch mit stillschweigender Billigung der internationalen
Staatengemeinschaft ‒ gebauten Atombomben benutzt, um den Erfolg zu garantieren. Und wie beim
Libanonkrieg, wird die UNO wahrscheinlich auch hier beide Augen zudrücken und behaupten es wäre
Selbstverteidigung gewesen ‒ auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch gar kein Angriff des Irans
erfolgt wäre und damit die Frage unbeantwortet bliebe, ob Teheran ‒ wenn sie denn
tatsächlich die Bombe bauen ‒ einen solchen Schritt jemals riskiert hätte.
Um aber wieder auf die Staatengründung Israels zurückzukommen: diese „Sammlung
1948”, die weiter oben, im Kommentar von Frau Weitzel erwähnte „Alijah” (hebr. für die
Einwanderung von ‒ meist europäischen ‒ Juden seit 1948 nach Palästina) hat
atheistische Juden aus der ehemaligen Sowjetunion und der ganzen Welt zusammengebracht und ist daher
nicht durch Gott erfolgt, sondern war das Werk von Theodor Herzl und seinen Zionisten, welche
‒ wie so oft in der Geschichte Israels, wenn sie von ihrem Gott abgefallen sind (z.B. Berg
Horeb) ‒ den Zeitpunkt Gottes nicht abwarten wollten und sich selbst wieder ein „goldenes
Kalb”- den Staat Israel ‒ gemacht haben.
Unser Herr Jesus Christus hat ihnen schon zu seinen Lebzeiten gesagt, dass die, welche nicht an den
Sohn glauben auch den Vater nicht haben und damit - in der doppelten Bedeutung des Wortes - „Gott-los”
sind. Sofern sie sich nicht zu Jesus Christus bekehrt haben, sind sie seit fast zweitausend Jahren
alle ohne Vergebung und in ihren Sünden - und damit bestimmt für die ewige Verdammnis - gestorben.
Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht.
1Jh 2,23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht;
wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. 1Jh 2,23;
Jh 15,23 Wer mich haßt, haßt auch meinen Vater. Jh 15,23;
Wenn ihr nicht glauben werdet, daß ich es (der Messias) bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.
Jh 8,22 Da sagten die Juden: Er will sich doch nicht selbst töten,
daß er spricht: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen? 8,23 Und er sprach zu ihnen: Ihr
seid von dem, was unten ist, ich bin von dem, was oben ist; ihr seid von dieser Welt, ich bin
nicht von dieser Welt. 8,24 Daher sagte ich euch, daß ihr in euren Sünden sterben werdet; denn
wenn ihr nicht glauben werdet, daß ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben. Jh
8,22-24;
Und als die Juden damals empört meinten, sie hätten doch Gott zum Vater, offenbarte er ihnen, dass sie in Wahrheit aus ihrem Vater, dem Teufel sind und die Begierden ihres Vaters tun wollen. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist, sondern nur Lüge.
Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun.
Jh 8,41 Ihr tut die Werke eures Vaters. Sie sprachen nun zu ihm: Wir
sind nicht durch Hurerei geboren; wir haben einen Vater, Gott. 8,42 Jesus sprach zu ihnen: Wenn
Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und
gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. 8,43 Warum
versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. 8,44 Ihr seid aus
dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein
Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn
er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.
8,45 Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 8,46 Wer von euch überführt mich einer
Sünde? Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? 8,47 Wer aus Gott ist, hört die
Worte Gottes. Darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid. Jh 8,41-47;
Nachdem sich daher Satan bereits in der Vergangenheit ‒ vor fast 2000 Jahren ‒ seiner Nachkommen unter den Juden bedient hat, um mit Lug und Trug das jüdische Volk seines Messias' zu berauben und ihn von den Römern kreuzigen zu lassen, wäre es naheliegend, dass der Teufel auch in der Zukunft seinen eigenen falschen Messias, den Antichristen, aus der Schar seiner jüdischen Söhne erwählen wird. Auch der Stammbaum des Antichristen (grie: anti= Gegen- aber auch Anstattchristus) wird ‒ wie der unseres Herrn Jesus Christus ‒ vermutlich auf David zurückgehen und er wird behaupten der echte „Messias” zu sein und Jesus Christus als Betrüger und Gotteslästerer hinstellen. Etwas, was die Juden ja schon immer gesagt haben.
Er hat gelästert. Was brauchen wir noch Zeugen? Siehe, jetzt habt ihr die Lästerung gehört. - Er ist des Todes schuldig.
Mt 26,63 Jesus aber schwieg. Und der Hohepriester sagte zu ihm: Ich
beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, daß du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn
Gottes! 26,64 Jesus spricht zu ihm: Du hast es gesagt. Doch ich sage euch: Von nun an
werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des
Himmels. 26,65 Da zerriß der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat gelästert. Was
brauchen wir noch Zeugen? Siehe, jetzt habt ihr die Lästerung gehört. 26,66 Was meint ihr? Sie
aber antworteten und sprachen: Er ist des Todes schuldig. 26,67 Dann spien sie ihm ins Angesicht
und schlugen ihn mit Fäusten; einige aber schlugen ihn ins Gesicht. Mt 26,63-67;
Der Teufel wird sich als "Gottvater" ausgeben und seinem wiedererweckten
Sohn, dem dämonischen Antichristen, seine eigene Kraft und große Macht geben (Off
13,2). Und dieser falsche Messias wird mit großen Zeichen und Wundern der Lüge auftreten (2The
2,9), welche gerade die Juden ‒ aber leider auch viele christliche Denominationen ‒
als den Beweis seiner Echtheit ansehen werden. Er wird den Juden die Weltherrschaft versprechen und
sie mit der Macht und Kraft des Satans auch durchsetzen.
Wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr aufnehmen.
Jh 5,43 Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmt mich
nicht auf; wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr aufnehmen. Jh 5,43;
Das ist der Antichrist, der leugnet, dass Jesus der Christus ist.
1Jh 2,22 Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass
Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. 1Jh
2,22;
(Siehe auch Diskurs 86: „Der erste und der zweite
Antichrist.”)
Bereits vor fast 2000 Jahren hat Satan, dem alle Macht über die Reiche dieser Welt übergeben ist, unseren Herrn Jesus Christus versucht, indem er ihm die Weltherrschaft angeboten hat, wenn er ihn, den Satan, anbeten würde.
Dir will ich alle diese Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben.
Mk 4,5 Und er führte ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm in einem
Augenblick alle Reiche des Erdkreises. 4,6 Und der Teufel sprach zu ihm: Dir will ich alle diese
Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und wem immer ich will, gebe ich
sie. 4,7 Wenn du nun vor mir anbeten willst, soll das alles dein sein. 4,8 Und Jesus antwortete
ihm und sprach: Es steht geschrieben: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein
dienen.» Mk 4, 5- 8;
Doch der Sohn Gottes, der echte Messias, hat dieses Ansinnen mit den Worten «Du
sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.» (5Mo
6,13 10,20)
zurückgewiesen. Der falsche Messias jedoch wird dieses Angebot gerne annehmen, um damit der ganzen
Welt zu beweisen, dass er der "echte Messias", der "Sohn Gottes" sei und damit
die Prophezeiungen der Schrift auf die Herrschaft des Messias angeblich erfüllt werden. Es ist also
ein totales Plagiat der biblischen Prophezeiungen, welches Satan und der Antichrist der Welt hier
vorgaukeln werden.
Alle jene echten Christusgläubigen, welche ihre Bibel kennen und diesen Betrug durchschauen und
diesen Betrüger ablehnen, werden von den übergelaufenen "Geschwistern" und sogar von der
eigenen Familie verfolgt, gefangengenommen und sogar getötet werden.
Denn sie werden euch an Gerichte überliefern und in ihren Synagogen euch geißeln;
Mt 10,16 Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter Wölfe; so seid
nun klug wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben. 10,17 Hütet euch aber vor den Menschen! Denn
sie werden euch an Gerichte überliefern und in ihren Synagogen euch geißeln; 10,18 und
auch vor Statthalter und Könige werdet ihr geführt werden um meinetwillen, ihnen und den Nationen
zum Zeugnis. 10,19 Wenn sie euch aber überliefern, so seid nicht besorgt, wie oder was ihr reden
sollt; denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. 10,20 Denn nicht ihr
seid die Redenden, sondern der Geist eures Vaters, der in euch redet. 10,21 Es wird aber der
Bruder den Bruder zum Tode überliefern und der Vater das Kind; und Kinder werden sich erheben gegen
die Eltern und sie zu Tode bringen. 10,22 Und ihr werdet von allen gehaßt werden um
meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden. Mt 10,16-22;
Und dass es sich hier nicht um die Juden handeln wird, welche weltweit gehasst und
verfolgt werden, wie das viele Ausleger ‒ insbesonders jüdische ‒ sehen wollen,
bestätigt die Aussage des Herrn hier oben, in Mt 10,22: „Und ihr werdet von allen gehaßt werden
um meines Namens willen.” Um des Namens des Herrn (Christus=Messias) willen können in dieser Zeit
dann wohl nur die Christen gehasst werden und nicht die Juden, welche überdies diesen
Christus ja nie anerkannt haben und ihn bis heute als Betrüger und Gotteslästerer bezeichnen, der
nach dem jüdischen Talmud (Teil der Torah, der jüdischen heiligen Schriften) in der
Hölle schmort.
Auch den jüdischen Schriftgelehrten und Pharisäern hat unser Herr dies noch zu seinen Lebzeiten
prophezeit:
Ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; einige von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, und einige von ihnen werdet ihr in euren Synagogen geißeln.
Mt 23,29 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler!
Denn ihr baut die Gräber der Propheten und schmückt die Grabmäler der Gerechten 23,30 und sagt:
Wären wir in den Tagen unserer Väter gewesen, so würden wir uns nicht an dem Blut der Propheten
schuldig gemacht haben. 23,31 So gebt ihr euch selbst Zeugnis, daß ihr Söhne derer seid, welche
die Propheten ermordet haben. 23,32 Und ihr, macht nur das Maß eurer Väter voll! 23,33 Schlangen!
Otternbrut! Wie solltet ihr dem Gericht der Hölle entfliehen? 23,34 Deswegen siehe, ich
sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; einige von ihnen werdet ihr töten und
kreuzigen, und einige von ihnen werdet ihr in euren Synagogen geißeln und werdet sie
verfolgen von Stadt zu Stadt, 23,35 damit über euch komme alles gerechte Blut, das auf der Erde
vergossen wurde, von dem Blut Abels, des Gerechten, bis zu dem Blut Secharjas, des Sohnes Berechjas,
den ihr zwischen dem Tempel und dem Altar ermordet habt. 23,36 Wahrlich, ich sage euch, dies
alles wird über dieses Geschlecht kommen. Mt 23,29-36;
Diese Propheten, Weisen und Schriftgelehrten, welche der Herr senden wird, sind die christlichen Prediger, Evangelisten und Bibellehrer der Endzeit, welche von den Juden verfolgt, in ihren Synagogen gegeißelt und einige von ihnen getötet werden. Doch der Herr gibt uns zu diesen - für Christen - düsteren Prophezeiungen auch ermunternde Worte und bestätigt gleichzeitig unten, im Vers Jh 15,23, mit dem Hinweis: „Wer mich hasst, hasst auch meinen Vater”, dass die Juden, die ihn seit fast 2000 Jahren hassen, damit auch Gott, den Allmächtigen hassen, daher keinen Gott haben und seitdem ein Gott-loses Volk sind.
Wenn die Welt euch haßt, so wißt, daß sie mich vor euch gehaßt hat.
Jh 15,18 Wenn die Welt euch haßt, so wißt, daß sie mich vor euch
gehaßt hat. 15,19 Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Ihre lieben; weil ihr aber
nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt.
15,20 Gedenkt des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr.
Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben,
werden sie auch das eure halten. 15,21 Aber dies alles werden sie euch tun um meines Namens
willen, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. 15,22 Wenn ich nicht gekommen wäre
und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie keinen Vorwand für
ihre Sünde. 15,23 Wer mich haßt, haßt auch meinen Vater. Jh 15,18-23;
Ich kenne deine Bedrängnis und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden, und es nicht sind, sondern eine Synagoge des Satans.
Off 2,8 Und dem Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe: Dies sagt der
Erste und der Letzte, der tot war und wieder lebendig wurde: 2,9 Ich kenne deine Bedrängnis und
deine Armut - du bist aber reich - und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden, und es
nicht sind, sondern eine Synagoge des Satans. 2,10 Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden
wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet,
und ihr werdet Bedrängnis haben zehn Tage. Sei treu bis zum Tod! Und ich werde dir den
Siegeskranz des Lebens geben. 2,11 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer
überwindet, wird keinen Schaden erleiden von dem zweiten Tod. Off 2, 8-11;
Wenn diese Interpretation richtig ist, wird das Auftreten des Antichristen genau so
sein, wie sich die Juden das Erscheinen des Messias immer vorgestellt haben: alle Nationen ‒
die Gojim ‒ werden besiegt sein und die jüdische Rasse wird mit dem Messias unangefochten die
Welt beherrschen. Nur wird dieser "Messias" nicht der echte Messias sein, der im
Tausendjährigen Friedensreich in Frieden und Gerechtigkeit mit Israel als „Haupt unter den
Nationen” (Jer
31,7) regieren wird, sondern der Antichrist, der als falscher Messias in der Großen Trübsal
mit Krieg und Gewalt die Welt beherrschen wird.
Doch von einem Antichristen wissen die Juden ja nichts, weil sie das Neue Testament ablehnen und
daher nicht kennen (Dan
9,27; Jes
28,14-15; Röm
11,25-26). Daher werden auch die Prophezeiungen auf dieses Tausendjährige Friedensreich des
Sohnes Gottes ‒ auch und insbesondere jene im Alten Testament ‒ von bestimmten Auslegern
unterschlagen oder uminterpretiert. Man kann schließlich keine Prophezeiungen auf ein Millennium in
der Zukunft brauchen, wenn man die Erfüllung dieser Prophezeiungen bereits seit 1948 mit der
"Sammlung Israels" vortäuschen will.
(Siehe auch Diskurs 66: „Der Amillennialismus: Ist
das Tausendjährige Friedensreich eine Fiktion?”)
(Siehe auch Diskurs 35: „Der
präteristische Ansatz: Hat die Endzeit bereits stattgefunden? ‒ Das tausendjährige Reich des
Herrn Jesus Christus.”)
Die mosaische Religion wird dann mit der Unterschiebung eines falschen Gottes und eines falschen Messias' in Israel und weltweit zur Staatsreligion erklärt und der Tempel in Jerusalem wird wieder aufgebaut. Der Antichrist wird sich in den Tempel setzen und sich als "Gott" ausgeben. Und „alle die auf der Erde wohnen” werden diesen falschen Messias anbeten.
Und alle, die auf der Erde wohnen, werden ihn anbeten.
Off 13,8 Und alle, die auf der Erde wohnen, werden ihn anbeten,
jeder, dessen Name nicht geschrieben ist im Buch des Lebens des geschlachteten Lammes von
Grundlegung der Welt an. Off 13,8;
So daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, daß er Gott sei.
2The 2,3 Daß niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn dieser
Tag kommt nicht, es sei denn, daß zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit
geoffenbart worden ist, der Sohn des Verderbens; 2,4 der sich widersetzt und sich überhebt
über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so daß er sich in den Tempel
Gottes setzt und sich ausweist, daß er Gott sei. 2The 2, 3- 4;
In Off 13,11 erfahren wir dann von einem zweiten Tier, welches Johannes aus der Erde
aufsteigen sah. Es hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache. Und es übte die ganze
Macht des ersten Tieres ‒ des falschen Messias' ‒ vor ihm aus. Wie wir dann dem weiteren
Text entnehmen können, ist es dieses zweite Tier, welches die Menschen der ganzen Welt dazu bringt,
den falschen Messias anzubeten. Über die Identität dieses zweiten Tieres sind sich die Ausleger
bis heute nicht einig. Manche wollen in ihm einen politischen Herrscher sehen, andere wieder sehen
gerade in ihm den Antichristen und nicht in dem ersten Tier.
Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen, es veranlaßt die Erde und die auf ihr wohnen, daß sie das erste Tier anbeten.
Off 13,11 Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen:
und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. 13,12 Und die ganze
Macht des ersten Tieres übt es vor ihm aus, und es veranlaßt die Erde und die auf ihr wohnen, daß
sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. 13,13 Und es tut große Zeichen,
daß es selbst Feuer vom Himmel vor den Menschen auf die Erde herabkommen läßt; 13,14 und es
verführt die, welche auf der Erde wohnen, wegen der Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben
wurde, und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dem Tier, das die Wunde des Schwertes hat und
wieder lebendig geworden ist, ein Bild zu machen. 13,15 Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des
Tieres Odem zu geben, so daß das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, daß alle getötet
wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. 13,16 Und es bringt alle dahin, die Kleinen und
die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, daß man ihnen ein
Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; 13,17 und daß niemand kaufen oder
verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines
Namens. 13,18 Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres! Denn es
ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist 666. Off 13,11-18;
(Siehe auch Diskurs 20: „Der Antichrist: das erste
oder das zweite Tier aus Off 13?”)
Hier zeigt es sich, dass eine einseitige Betrachtungsweise nur aus der Sicht der
Offenbarung tatsächlich den Blick auf das Wesentliche erschwert. Wenn wir aber dabei bleiben, dass
alle diese Geschehnisse rund um den falschen Messias der Versuch des Satans sind, Gott in seinem
Handeln nachzuäffen (Luther bezeichnete den Satan deswegen auch als „Affen Gottes”), dann
müssen wir diese Prophezeiungen gemeinsam mit den diesbezüglichen Aussagen der Evangelien und
darüber hinaus auch des Alten Testaments betrachten. Und da finden wir beim Propheten Maleachi, in
Mal 3,23-24, einen wichtigen Hinweis auf ein bestimmtes Kennzeichen beim Erscheinen des Messias.
Siehe, ich sende euch den Propheten Elia, bevor der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare.
Mal 3,23 Siehe, ich sende euch den Propheten Elia, bevor der Tag des
HERRN kommt, der große und furchtbare. 3,24 Und er wird das Herz der Väter zu den Söhnen und
das Herz der Söhne zu ihren Vätern umkehren lassen, damit ich nicht komme und das Land mit dem
Bann schlage. Mal 3,23-24;
Bevor der große Tag des Herrn kommt, wird Gott den Propheten Elia, welcher nicht
gestorben, sondern in den Himmel aufgefahren ist (2Kg
2,11), senden, um in Israel die Väter mit den Söhnen und die Söhne mit den Vätern zu
versöhnen und zu ihrem Gott zu bekehren. Genau diese Prophezeiung hat auch die Schriftgelehrten im
Israel zur Zeit Jesu immer wieder beschäftigt und so war es auch die erste Frage, welche die Juden
Johannes dem Täufer gestellt haben: Bist du der Elia?
Was taufst du denn, wenn du nicht der Messias bist, noch Elia, noch der Prophet?
Jh 1,22 Sie sprachen nun zu ihm: Wer bist du? Damit wir Antwort geben
denen, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst? 1,23 Er sprach: Ich bin die «Stimme
eines Rufenden in der Wüste: Macht gerade den Weg des Herrn», wie Jesaja, der Prophet, gesagt hat.
1,24 Und sie waren abgesandt von den Pharisäern. 1,25 Und sie fragten ihn und sprachen zu ihm: Was
taufst du denn, wenn du nicht der Messias bist, noch Elia, noch der Prophet? 1,26 Johannes
antwortete ihnen und sprach: Ich taufe mit Wasser; mitten unter euch steht, den ihr nicht kennt,
1,27 der nach mir kommt, vor dem ich nicht würdig bin, den Riemen seiner Sandale zu lösen. Jh
1,22-27;
Johannes der T#ufer hatte wahrheitsgemäß gesagt, dass er nicht der Messias sei, sondern, dass der Messias ‒ Jesus Christus ‒ bereits unter ihnen war. Aber auch die Jünger des Herrn wollten von diesem wissen, was es denn nun mit der Wiederkunft des Elia auf sich hatte.
Was sagen denn die Schriftgelehrten, daß Elia zuerst kommen müsse?
Mt 17,10 Und die Jünger fragten ihn und sprachen: Was sagen denn
die Schriftgelehrten, daß Elia zuerst kommen müsse? 17,11 Er aber antwortete und sprach zu
ihnen: Elia kommt zwar und wird alle Dinge wiederherstellen. 17,12 Ich sage euch aber,
daß Elia schon gekommen ist, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern an ihm getan, was sie wollten.
Ebenso wird auch der Sohn des Menschen von ihnen leiden. 17,13 Da verstanden die Jünger, daß er
von Johannes dem Täufer zu ihnen sprach. Mt 17,10-13;
Die Antwort des Herrn enthält zwei wichtige Aussagen. Er bestätigt erst einmal die
Vorhersage des Propheten Maleachi, dass Elia kommen soll. Doch dann sagt der Herr den Jüngern auch
gleich, dass Elia schon gekommen ist, aber die Juden ihn nicht erkannt haben und mit ihm gemacht
haben, was sie wollten. Und da verstanden die Jünger, dass er Johannes den Täufer gemeint hat, den
König Herodes enthaupten ließ. Aber auch den Juden hat es der Herr offenbart, dass der Täufer der
wiedergekehrte Elia war.
Und wenn ihr es annehmen wollt: er ist Elia, der kommen soll.
Mt 11,13 Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis auf
Johannes. 11,14 Und wenn ihr es annehmen wollt: er ist Elia, der kommen soll. Mt 11,13-14;
Wir sehen also, dass die Wiederkunft des Propheten Elia und die Ankunft des Messias
Hand in Hand gehen. Und wie nicht anders zu erwarten, hat auch Satan, der Drache, in seinem Plagiat
dieser Ereignisse, dem falschen Messias einen Propheten ‒ den falschen Propheten ‒ zur
Seite gestellt. Es ist das zweite Tier, das Johannes oben, in Off 13,11, aus der Erde aufsteigen
sah, welches dann in Off 16,13; 19,20 und 20,10 auch als der falsche Prophet bezeichnet wird.
Aus dem Mund des Drachen und aus dem Mund des Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten kamen drei unreine Geister.
Off 16,13 Und ich sah aus dem Mund des Drachen und aus dem Mund des
Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, wie Frösche;
16,14 denn es sind Geister von Dämonen, die Zeichen tun, die ausziehen zu den
Königen des ganzen Erdkreises, sie zu versammeln zu dem Krieg des großen Tages Gottes, des
Allmächtigen. Off 16,13-14;
Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet ‒ der mit ihm war und die Zeichen vor ihm tat.
Off 19,20 Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet
‒ der mit ihm war und die Zeichen vor ihm tat, durch die er die verführte, die das
Malzeichen des Tieres annahmen und sein Bild anbeteten ‒ lebendig wurden die zwei in den
Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt. Off 19,20;
Im Feuer- und Schwefelsee, wo sowohl das Tier als auch der falsche Prophet sind;
Off 20,10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer-
und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier als auch der falsche Prophet sind; und sie
werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit. Off 20,10;
Damit haben wir den Nachweis, dass dieses zweite Tier ebenso wenig der Antichrist sein wird, wie Johannes der Täufer der Messias war. Es wird auch kein politischer Herrscher sein, sondern ebenso ein von Satan wiedererweckter Dämon, wie der Antichrist ‒ der falsche Messias ‒ selbst einer ist. Und ähnlich, wie es die Aufgabe des wiedergekehrten echten Propheten Elia sein wird, das Volk Israel zu seinem Gott und dessen Messias zu bekehren, ist es die Aufgabe dieses falschen Propheten, die Menschen der ganzen Welt zur Anbetung des falschen Messias', des ersten Tieres, zu bringen und sich ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn zu geben so dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat. Und alle Menschen, welche sich das Malzeichen nicht an die rechte Hand oder auf die Stirn geben lassen, weil sie auf den Sohn Gottes, den echten Christus warten, werden getötet werden.
Das Bild des Tieres redete und bewirkte, daß alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.
Off 13,15 Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Odem zu
geben, so daß das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, daß alle getötet wurden, die das
Bild des Tieres nicht anbeteten. 13,16 Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen,
und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, daß man ihnen ein Malzeichen an ihre
rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; 13,17 und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, als
nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. 13,18
Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres! Denn es ist eines
Menschen Zahl; und seine Zahl ist 666. Off 13,15-18;
Von ihnen schreibt Johannes in Off 20,4, dass jene, welche um des Zeugnisses Jesu willen getötet worden sind, bei der Ersten Auferstehung, der Auferstehung der Märtyrer, wieder lebendig werden, um mit Jesus im Millennium als Priester zu herrschen.
Und ich sah die Seelen derer, die um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet worden waren.
Off 20,4 Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das
Gericht wurde ihnen übergeben; und ich sah die Seelen derer, die um des Zeugnisses Jesu und um
des Wortes Gottes willen enthauptet worden waren, und die, welche das Tier und sein Bild nicht
angebetet und das Malzeichen nicht an ihre Stirn und an ihre Hand angenommen hatten, und sie
wurden lebendig und herrschten mit dem Christus tausend Jahre. Off 20, 4;
(Siehe auch Diskurs 08: „Die Sammlung Israels:
bereits seit 1948 oder erst in der Endzeit?”.)
(Anm: Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)
(...) nochmals kommen wir auf Sie zu mit einer Bitte. Wo steht im Wort Gottes,
dass wir als Christen Juden nach Israel bringen müssen, damit sie dort errettet werden können?
In den letzten Jahren habe ich das immer wieder gehört und fast geglaubt! Bekannte Bibellehrer
teilten öffentlich mit, dass sie keinen Auftrag hätten ihnen (den Juden, Anm. FH) das
Evangelium zu bringen, sondern dass ihnen Gott gesagt habe, dass sie nach Israel gebracht werden
müssten, von ihnen (den Christen). Deshalb hat man die Organisationen gegründet, weil
Gott es ihnen sagte, sie zu gründen. Nun haben wir aber dann ein riesiges Dilemma wenn dem, von
Gottes Wort her, nicht so ist!! Dann haben wir als Christen, Juden in den bevorstehenden Krieg
und die anschließende Drangsalszeit gebracht und haben wieder Blut an den Händen, als
Christen????? Das wäre ein riesiges Drama! Ich weiß mir nicht anders zu helfen im Moment, als
Sie zu bitten uns öffentlich zu antworten. Bitte, geben Sie eine Antwort darauf und was getan
werden sollte.
Internationales Netzwerk der Versöhnung e.V.
International Network of Reconciliation
(a non profit Organisation)
Hannelore Weitzel intern-netzwerkderversoehnung@gmx.de
Ja, dies ist tatsächlich ein immer größer werdendes Problem in den Gemeinden und
Hauskreisen und viele Geschwister sehen das mit großer Betroffenheit. Neben anderen Hinweisen aus
dem Kreis der Geschwister, habe ich gerade heute auch ein Mail von einem besorgten Bruder erhalten:
„Mein kurzes Anliegen. Ich bin so sehr besorgt über den Trend
innerhalb der Gemeinde Jesu hin zum Judentum. Besonders in den charismatischen Kreisen. Oft denke
ich, dort wird mehr von Israel gesprochen als von unserem Herrn Jesus.”
www.horst-koch.de
Um nun die spezielle Frage von Frau Weitzel auch richtig beurteilen zu können, muss
man auch ihre Aussagen aus einem früheren Mail kennen:
„Sie können sich nicht vorstellen wie schwierig es sein kann, die
Wahrheit zu finden, wenn man in Deutschland wohnt. Warum? Weil wir hier in unserem schönen Land
eine Israelbewegung haben, die sich mit allem was sie hat und ist dafür einsetzt, zu lehren und zu
glauben, dass Israel, so wie es jetzt ist, GOTTES Staatsgründung ist und war. Lange bin ich selbst
dieser Täuschung oblegen. (...) Wir glaubten was man uns sagte, Israels Gründung heraus aus der
Asche des Holocaust. Wir glauben, dass das sicherlich so war, dass jedoch die Staatsgründung,
welche 1948 stattgefunden hat, wie wir dann endlich nach langer Suche nach der biblischen Wahrheit
und der Hilfe vieler bibelkundiger Männer Gottes (u.a. auch Ihnen) erfahren haben, diese
"Sammlung" NICHT Gottes Heimholung war und ist! Es hat uns erschüttert, denn wir wissen,
dass die Alijah seitens der Christen die die Juden nach Israel bringen, nur stattfinden konnte, weil
die Organisationen mit dem jetzigen Staat Israel einen Vertrag geschlossen haben, dass sie NICHT
missionieren werden. Sie haben alle unterschreiben müssen, dass sie NIEMALS etwas von Christus
erzählen werden. Sie hätten sonst NIEMALS die Erlaubnis von der Jewish Agency (Israelische
Einwanderungsbehörde) bekommen, Juden aus all den Nationen nach Israel zu bringen!!”
Die Israelbewegung in den christlichen Gemeinden und der weltweite „Christian Zionism” (Christlicher Zionismus), führen leider viele Geschwister in die Irre. Wenn „christliche” Organisationen, welche Juden nach Israel bringen, dafür einen Vertrag unterzeichnen müssen, dass sie dort nicht missionieren dürfen, handeln sie damit eindeutig gegen das Gebot des Herrn in Mk 16,15 und sind daher unbiblisch und unchristlich!
Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!
Mk 16,15 Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und
predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Mk 16,15;
Und genauso wie der Zionismus eine rein politische Ideologie ist, wie etwa
Kommunismus oder Sozialismus, und mit Religion ‒ ob nun Judentum oder Christentum ‒ rein
gar nichts zu tun hat, sind auch diese Organisationen ‒ auch wenn sie das Wort „christlich”
in ihrem Namen führen ‒ rein politische Organisationen und haben nicht nur mit dem
Christentum überhaupt nichts zu tun, sondern agieren, wie in der Folge nachgewiesen wird, gerade
entgegen den biblischen Grundsätzen der christlichen Lehre. Ihre Vertreter sind auch keine Männer
Gottes, sondern Politiker, die die biblischen Aussagen herauspicken, wie sie es gerade brauchen und
als „Wahlpropaganda” für ihre Organisation benutzen
(Siehe auch Diskurs 1012: „Die Bibelzitate der
„Israelfreunde” ‒ in der Bibel nachgeschlagen.”)
Dass die Juden im mosaischen Glauben, welche ihre Erkenntnis ausschließlich aus dem
Alten Testament beziehen und das Neue Testament ‒ ebenso wie unseren Herrn Jesus Christus(!)
‒ ablehnen, von diesem Missionsgebot nichts wissen, ist einleuchtend. Man kann daher auch
nicht den jüdischen Staat dafür verantwortlich machen, sondern es sind die Leiter und Vertreter
dieser angeblich christlichen Organisationen, welche sich von jüdischen ‒ und in letzter Zeit
immer mehr auch deutschen ‒ Predigern einreden lassen, dass gerade sie, als Deutsche, zu
dieser Art von „Wiedergutmachung” verpflichtet wären.
Diese Organisationen ‒ und alle, welche sie unterstützen und befürworten ‒ handeln
aber auch gegen ein weiteres Gebot unseres Herrn. Wenn Christen bei der Missionierung in
ausländischen Staaten auf Widerstand stoßen und ihre Tätigkeit dort unwillkommen ist, hat uns der
Herr eine einfache Regel hinterlassen, welche wir in so einem Fall befolgen müssen.
Auch den Staub, der uns aus eurer Stadt an den Füßen hängt, schütteln wir gegen euch ab;
Lk 10,10 In welche Stadt ihr aber gekommen seid, und sie nehmen euch
nicht auf, da geht hinaus auf ihre Straßen und sprecht: 10,11 Auch den Staub, der uns aus
eurer Stadt an den Füßen hängt, schütteln wir gegen euch ab; doch dies wißt, daß das Reich
Gottes nahe gekommen ist. 10,12 Ich sage euch, daß es Sodom an jenem Tag erträglicher ergehen wird
als jener Stadt. Lk 10,10-12;
Das gilt jetzt natürlich nicht nur für Israel, sondern für alle Staaten der Welt,
wo Christen abgelehnt und verfolgt werden. Und somit liegt auch hier die Schuld wieder bei den
Christen, welche ‒ wie es scheint ‒ die Bibel nicht kennen oder ganz einfach die Warnung
des Herrn ignorieren, um hier offenbar irgendeinem persönlichen Erfolg hinterherzulaufen. Es stellt
sich daher die Frage, ob diese Leute tatsächlich aus christlichen Motiven agieren ‒ dann
sollten sie die Bibel lesen und danach handeln ‒ oder ob sie eher ganz persönliche, weltliche
Motive haben und damit aber andere Geschwister mit in die Irre führen, wie das Frau Weitzel weiter
oben schildert. Für diese Sicht spricht übrigens auch der Umstand, dass die von ihr erwähnten
Bibellehrer verkünden, dass „ihnen Gott gesagt habe”. Derartige Behauptungen, die Gott Worte in
den Mund legen, welche nicht der Bibel entnommen sind, sind unter rechtgläubigen Christen
immer abzulehnen! Entweder es sind bewußte Unwahrheiten oder diese Worte stammen aus einer ganz
anderen „Provenienz”.
Wenn wir nun die Sachlage aus der Sicht der Juden betrachten, müssen wir natürlich die Aussagen
des AT heranziehen. Und hier kommen wir auf die konkrete Frage von Frau Weitzel zu sprechen:
„Wo steht im Wort Gottes, dass wir als Christen Juden nach Israel
bringen müssen, damit sie dort errettet werden können?”
Um es gleich vorweg zu nehmen: das steht natürlich nirgends in der Bibel. Weder im
Neuen Testament und schon gar nicht im AT. Doch was die Juden hier fälschlicherweise als Argument
anführen, sind die Prophezeiungen der Bibel auf die echte Sammlung des Volkes Israel durch seinen
Gott, am Beginn des Tausendjährigen Friedensreiches unseres Herrn Jesus Christus, am Beginn des
Millenniums. Doch wie wir in der Folge sehen werden, kann man gerade diesen Schriftstellen
entnehmen, dass Gott nicht in unserer Zeit, sondern erst zu diesem Zeitpunkt in der Zukunft das
Geschick Israels wenden wird.
Der Herr wird das Geschick Judas und Israels wenden.
Jer 33,7 Denn ich will das Geschick Judas und das Geschick Israels
wenden und will sie bauen wie im Anfang 33,8 und will sie reinigen von aller Missetat, womit
sie wider mich gesündigt haben; und will ihnen vergeben alle Missetaten, womit sie wider mich
gesündigt und gefrevelt haben. 33,9 Und das soll mein Ruhm und meine Wonne, mein Preis und
meine Ehre sein unter allen Völkern auf Erden, wenn sie all das Gute hören, das ich Jerusalem tue.
Und sie werden sich verwundern und entsetzen über all das Gute und über all das Heil, das ich der
Stadt geben will. Jer 33, 7- 9;
Das heutige Israel ist weit davon entfernt, von aller Missetat gereinigt zu sein.
Ebenso wie in allen anderen Staaten der Welt, ist auch in Israel Lüge und Unrecht weit verbreitet.
Außerdem liegt es in der Natur der Sache, dass das Geschick Israels von Gott nur einmal gewendet
wird und zwar am Beginn des Millenniums. Und wenn nur einmal, dann befindet sich Israel bis dahin
weiterhin in seinen Missetaten, mit welchen sie gegen Gott sündigen und freveln. Erst an jenem Tag
in der Zukunft wird Gott dem dann demütigen und geringen Überrest des Volkes Israel vergeben und
sie brauchen sich ihrer Missetaten, mit denen sie den Bruch mit ihrem Gott vollzogen haben, nicht
mehr zu schämen.
Der Rest Israels wird kein Unrecht tun und keine Lüge reden,
Zeph 3,11 An jenem Tag brauchst du dich nicht mehr all deiner Taten
zu schämen, durch die du den Bruch mit mir vollzogen hast. Denn dann werde ich deine hochmütigen
Prahler aus deiner Mitte wegnehmen, und du wirst künftig nicht mehr überheblich sein auf
meinem heiligen Berg. 3,12 Und ich werde in deiner Mitte ein demütiges und geringes Volk
übriglassen, und sie werden beim Namen des HERRN Zuflucht suchen. 3,13 Der Rest Israels wird
kein Unrecht tun und keine Lüge reden, und in ihrem Mund wird keine trügerische Zunge gefunden
werden, sondern sie werden weiden und lagern, und niemand wird sie aufschrecken. Zeph 3,11-13;
Hier in Zeph 3,11-13 geht es vorerst einmal um jene Israeliten, welche nach dem Tag
des Zornes Gottes in Israel selbst übriggeblieben sind. Weiter unten erfahren wir dann, wie der
Herr die Übriggebliebenen seines Volkes in der ganzen Welt sammelt und zurückführt.
Der Herr hat die Schmach Zions weggenommen und seine Feinde abgewendet.
Zeph 3,14 Jauchze, du Tochter Zion! Frohlocke, Israel! Freue dich und
sei fröhlich von ganzem Herzen, du Tochter Jerusalem! 3,15 Denn der HERR hat deine Strafe
weggenommen und deine Feinde abgewendet. Der HERR, der König Israels, ist bei dir,
dass du dich vor keinem Unheil mehr fürchten musst. 3,16 Zur selben Zeit wird man sprechen zu
Jerusalem: Fürchte dich nicht, Zion! Lass deine Hände nicht sinken! 3,17 Denn der HERR, dein
Gott, ist bei dir, ein starker Heiland. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein,
er wird dir vergeben in seiner Liebe und wird über dich mit Jauchzen fröhlich sein. 3,18 Wie an
einem festlichen Tage nehme ich von dir hinweg das Unheil, dass du seinetwegen keine
Schmach mehr trägst. Zeph 3,14-18;
Der Herr wird die Zerstreuten sammeln und sie zu Ehren bringen unter den Völkern.
Zeph 3,19 Siehe, zur selben Zeit will ich mit allen denen ein Ende
machen, die dich bedrängen, und will den Hinkenden helfen und die Zerstreuten sammeln und will
sie zu Lob und Ehren bringen in allen Landen, wo man sie verachtet. 3,20 Zur selben Zeit will
ich euch heimbringen und euch zur selben Zeit sammeln; denn ich will euch zu Lob und Ehren bringen
unter allen Völkern auf Erden, wenn ich eure Gefangenschaft wenden werde vor euren Augen, spricht
der HERR. Zeph 3,19-20;
Mit Zeph 3,14-18 haben wir einen wichtigen Hinweis dafür, dass der gesamte Kontext
eine Prophezeiung auf die Endzeit darstellt. In Vers 15 heißt es „Der Herr, der König Israels,
ist bei dir” ebenso in Vers 17: „Denn der Herr, dein Gott, ist bei dir”. Damit steht fest: die
Aussagen in diesem Text beziehen sich auf die Umkehr und Sammlung des Volkes Israel am Beginn des
Millenniums, wenn der Herr Jesus in Jerusalem König sein wird.
Auch die Verheißung: „Wie an einem festlichen Tage nehme ich von dir hinweg das Unheil, dass du
seinetwegen keine Schmach mehr trägst” kann nicht in der Vergangenheit angesiedelt werden. Israel
trägt bis heute seine Schmach, seinen Messias zurückgewiesen zu haben. Diese Schmach wird erst
dann getilgt werden, wenn sie den Sohn Gottes, unseren Herrn Jesus Christus und ihren Messias mit
den Worten begrüßen: „Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!”. Danach werden ihnen
ihre Sünden von Gott vergeben und es wird der Geist der Gnade und des Gebets über sie ausgegossen.
Sie werden den ansehen, den sie durchbohrt haben und um ihn klagen.
Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: «Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!
Mt 23,38 Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen; 23,39 denn ich sage
euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: «Gepriesen sei, der da kommt im
Namen des Herrn!» Mt 23,38-39;
Sie werden den ansehen, den sie durchbohrt haben und werden um ihn klagen.
Sach 12,10 Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems
will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie werden mich ansehen, den sie
durchbohrt haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden
sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen. 12,11 Zu der Zeit wird große
Klage sein in Jerusalem, wie die um Hadad-Rimmon in der Ebene von Megiddo war. Sach 12,10-11;
Die Übriggebliebenen des Hauses David werden um den Durchbohrten klagen.
Sach 12,12 Und das Land wird klagen, ein jedes Geschlecht besonders:
das Geschlecht des Hauses David besonders und die Frauen besonders, das Geschlecht des Hauses
Nathan besonders und die Frauen besonders, 12,13 das Geschlecht des Hauses Levi besonders und die
Frauen besonders, das Geschlecht Schimis besonders und die Frauen besonders; 12,14 so auch
alle andern übriggebliebenen Geschlechter, ein jedes besonders und die Frauen besonders.
Sach 12,12-14;
Und auch Hesekiel spricht von dieser Schmach der Israeliten und all ihrer Sünde,
mit der sie sich an ihrem Gott versündigt haben, und verheißt, dass sie wieder in ihr Land
gesammelt werden. Weiter unten, im Vers Hes 39,29 erkennen wir dann wieder den Bezug zur Endzeit. Es
heißt dort: „Und ich will mein Angesicht nicht mehr vor ihnen verbergen; denn ich habe meinen
Geist über das Haus Israel ausgegossen”. Bis heute ist das Angesicht ihres Gottes vor Israel
verborgen und eine Decke hängt vor ihrem Herzen (2Kor 3,15; weiter unten) und sein Geist wirkt wohl
unter den Heidenchristen, noch nicht aber im Volk Israel. Israel ist seit fast 2000 Jahren ‒
und bis zur Wiederkunft ihres Messias' ‒ ein Gott-loses Volk, weil sie den Sohn leugnen und
dadurch auch den Vater nicht haben:
Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Jh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und
das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Jh 14, 6;
Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht.
1Jh 2,23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht;
wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. 1Jh 2,23;
Wenn Israel aber sich bekehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan.
2Kor 3,14 Aber ihre Sinne wurden verstockt. Denn bis auf den
heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt über dem alten Testament, wenn sie es lesen, weil sie
nur in Christus abgetan wird. 3,15 Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, hängt
die Decke vor ihrem Herzen. 3,16 Wenn Israel aber sich bekehrt zu dem Herrn, so wird die
Decke abgetan. 2Kor 3,14-16;
Und ich will mein Angesicht nicht mehr vor ihnen verbergen.
Hes 39,26 Sie aber sollen ihre Schmach und alle ihre Sünde, mit der
sie sich an mir versündigt haben, vergessen, wenn sie nun sicher in ihrem Lande wohnen und
niemand sie schreckt 39,27 und ich sie aus den Völkern zurückgebracht und aus den Ländern ihrer
Feinde gesammelt und an ihnen vor den Augen vieler Heiden gezeigt habe, dass ich heilig bin. 39,28
Dann werden sie erkennen, dass ich, der HERR, ihr Gott bin, der ich sie unter die Heiden weggeführt
habe und wieder in ihr Land sammle und nicht einen von ihnen dort zurücklasse. 39,29 Und ich
will mein Angesicht nicht mehr vor ihnen verbergen; denn ich habe meinen Geist über das Haus Israel
ausgegossen, spricht Gott der HERR. Hes 39,26-29;
Die Befreiung von Sünde ist eine der Grundvoraussetzungen für die Ausgießung des
Geistes. Der Geist Gottes kann nur dort seine Wirkung entfalten, wo die Sünde vergeben ist. Und die
Sünde kann nur dort vergeben werden, wo sie vor Gott bekannt wird und das stellvertretende Opfer
unseres Herrn Jesus Christus dafür dankbar in Anspruch genommen wird.
Dieser Zusammenhang ist für uns Heidenchristen seit fast zweitausend Jahren eine Glaubensgewissheit
und ist Bestandteil unseres Glaubens. Durch die Ablehnung des Messias ist den Juden diese
Sündenvergabe bis heute nicht zugänglich. Doch Gott verheißt, ihnen ihre Sünde „an einem Tag”
wegzunehmen und ihrer Missetat nicht mehr zu gedenken. Es wird dies jener Tag sein, wo sie „den
sehen werden, den sie durchbohrt haben, und um ihn klagen werden, wie man klagt um ein einziges Kind”,
wie es auch oben in Sach 12,10-13 heißt.
Die Übriggebliebenen von Israel werden sich bekehren zu ihrem Gott.
Jes 10,20 Zu der Zeit werden die Übriggebliebenen von Israel
und, was entkommen ist vom Hause Jakob, sich nicht mehr verlassen auf den, der sie schlägt,
sondern sie werden sich verlassen auf den HERRN, den Heiligen Israels, in Treue. 10,21 Ein Rest
wird sich bekehren, ja, der Rest Jakobs, zu Gott, dem Starken. Jes 10,20-21;
Den Übriggebliebenen wird ihre Sünde und Missetat vergeben.
Jer 50,19 Israel aber will ich wieder heim zu seiner Wohnung bringen,
dass sie auf dem Karmel und in Baschan weiden und sich sättigen sollen auf dem Gebirge Ephraim und
Gilead. 50,20 Zur selben Zeit und in jenen Tagen wird man die Missetat Israels suchen, spricht
der HERR, aber es wird keine da sein, und die Sünden Judas, aber es wird keine gefunden
werden; denn ich will sie vergeben denen, die ich übrigbleiben lasse. Jer
50,19-20;
Der Herr vergibt die Sünde den Übriggebliebenen seines Erbteils.
Mi 7,18 Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt
und erlässt die Schuld denen, die übriggeblieben sind von seinem Erbteil; der an seinem
Zorn nicht ewig festhält, denn er ist barmherzig! 7,19 Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere
Schuld unter die Füße treten und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen. 7,20 Du
wirst Jakob die Treue halten und Abraham Gnade erweisen, wie du unsern Vätern vorzeiten geschworen
hast. Mi 7,18-20;
Nach Bekehrung und Sündenvergabe wird Gott seinen Geist über Israel ausgießen.
Waren Bekehrung und Sündenvergabe eine Voraussetzung, so ist die Ausgießung des Geistes Gottes
eine Folgewirkung der Wiederannahme Israels durch seinen Gott. Wenn die Gründung des heutigen
Staates Israel tatsächlich von Gott befohlen worden wäre ‒ wie das die von Frau Weitzel
zitierten Bibellehrer behaupten ‒ dann müsste man alle diese Auswirkungen auch am heutigen
Volk Israel beobachten können. Dann würde man erkennen, dass die Verheißung Gottes weiter unten,
in Hes 11,19: „Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben und
will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben” Realität
geworden ist.
Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch.
Joel 3,1 Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über
alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben,
und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen. 3,2 Auch will ich zur selben Zeit über Knechte und
Mägde meinen Geist ausgießen. Joel 3, 1- 2;
Ich gieße meinen Geist auf deine Kinder und meinen Segen auf deine Nachkommen.
Jes 44,1 So höre nun, mein Knecht Jakob, und Israel, den ich erwählt
habe! 44,2 So spricht der HERR, der dich gemacht und bereitet hat und der dir beisteht von
Mutterleibe an: Fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, und du, Jeschurun, den ich erwählt habe!
44,3 Denn ich will Wasser gießen auf das Durstige und Ströme auf das Dürre: ich will meinen
Geist auf deine Kinder gießen und meinen Segen auf deine Nachkommen, 44,4 dass sie wachsen
sollen wie Gras zwischen Wassern, wie die Weiden an den Wasserbächen. 44,5 Dieser wird sagen
»Ich bin des HERRN«, und jener wird genannt werden mit dem Namen »Jakob«. Und wieder ein anderer
wird in seine Hand schreiben »Dem HERRN eigen« und wird mit dem Namen »Israel« genannt werden.
Jes 44, 1- 5;
Der Herr wird ihnen einen neuen Geist und ein fleischernes Herz geben.
Hes 11,19 Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen
Geist in sie geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes
Herz geben, 11,20 damit sie in meinen Geboten wandeln und meine Ordnungen halten und danach tun.
Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. 11,21 Denen aber, die mit ihrem Herzen
ihren Götzen und ihren Gräueln nachwandeln, will ich ihr Tun auf ihren Kopf kommen lassen, spricht
Gott der HERR. Hes 11,19-21;
Und der Herr hat seinen Geist über das Haus Israel ausgegossen.
Hes 39,29 Und ich will mein Angesicht nicht mehr vor ihnen verbergen; denn
ich habe meinen Geist über das Haus Israel ausgegossen, spricht Gott der HERR. Hes 39,29;
Kann man nun vom heutigen Israel sagen, dass der Geist Gottes über sie ausgegossen
wurde und sie „kein Unrecht tun und keine Lüge reden und in ihrem Mund wird keine trügerische
Zunge gefunden werden” (Zeph
3,13)? Der vorzeitige Abgang von Ezer Weizmann und Benjamin Netanjahu (der jetzt,
2010, wiedergewählt wurde!) aus den beiden höchsten Staatsämtern ‒ jenem des
Staatspräsidenten und des Ministerpräsidenten ‒ wegen Geschenkannahme und Korruption beweist
etwas anderes. Und wegen Korruption musste auch Ministerpräsident Ehud Olmert (2006)
zurücktreten. Ebenso musste der vorletzte Staatspräsident Israels Moshe Katsav wegen
Korruption und Vergewaltigung einer Sekretärin aus dem Amt scheiden. Und auch ein Abgeordneter und
Führer der religiösen „Shas-Partei” (Ariel Deri) wurde von einem Gericht wegen
Korruption und Betruges verurteilt.
Dabei wollen wir hier gar nicht von den Kriegsverbrechen der Israelis an den Palästinensern mit
tausenden von Toten auf beiden Seiten, den Überfall Israels 2006 ohne jeden Grund auf den Libanon
(2. Libanonkrieg) und die Bombardierung eines UNIFIL Beobachtungspostens an der Grenze zum Libanon
und den dabei mutwillig getöteten 4 UNO-Offizieren sprechen.
Damit kommen wir zu jenen Bibelstellen, welche von den Juden fälschlicherweise immer wieder dazu
missbraucht werden, um die Behauptung zu untermauern, dass die Nationen die Juden nach Israel
bringen müssten, wie das auch im Mail von Frau Weitzel zum Ausdruck kommt. Wenn wir diese
Bibelstellen genauer betrachten, erkennen wir, dass es sich in diesen Texten keinesfalls um das
Israel unserer Zeit handeln kann.
Und das nicht nur aufgrund der oben angeführten Nachweise, dass Israel sich noch nicht zu seinem
Messias bekehrt hat, dass sie daher auch noch keine Sündenvergabe empfangen haben und dass auch der
Geist der Gnade und des Gebets noch nicht über sie ausgegossen wurde, sondern auch und
insbesondere, weil die von den Juden reklamierten Bibelstellen hier unten auch von den
Heidenvölkern sprechen, welche sich dann alle bekehrt haben und zum Glauben an den Gott Israels
gekommen sind. Das wird sich ‒ leider ‒ in unserer Zeit noch nicht ereignen, sondern
erst im Millennium, wenn alle Völker die Macht und Herrschaft Gottes am Tag seines Zorns selbst
erlebt haben.
Die Völker werden Israel nehmen und es an seinen Ort bringen.
Jes 14,1 Denn der HERR wird sich über Jakob erbarmen und Israel noch
einmal erwählen und sie in ihr Land setzen. Und Fremdlinge werden sich zu ihnen gesellen und dem
Hause Jakob anhangen. 14,2 Und die Völker werden Israel nehmen und an seinen Ort bringen,
und dann wird das Haus Israel sie als Knechte und Mägde besitzen im Lande des HERRN. Und sie werden
gefangen halten die, von denen sie gefangen waren, und werden herrschen über ihre Bedränger. Jes
14, 1- 2;
Die „Fremdlinge werden sich zu ihnen gesellen und dem Hause Jakob anhangen”.
Dies sind nun keine gottlosen Menschen mehr wie in unseren Tagen. Diese Heiden haben am Tag des
Zornes Gottes diesen Gott, seine Macht und Herrlichkeit persönlich gesehen und erlebt. Und so ist
es auch zu verstehen, wenn „zehn Männer aus allen Sprachen der Heiden einen jüdischen Mann beim
Zipfel seines Gewandes ergreifen und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir hören, dass Gott
mit euch ist”, wie es unten in Sach 8,23 vorausgesagt wird.
Die Heiden sagen zu den Juden: wir gehen mit euch, denn Gott ist mit euch.
Sach 8,20 So spricht der HERR Zebaoth: Es werden noch viele Völker
kommen und Bürger vieler Städte, 8,21 und die Bürger einer Stadt werden zur andern gehen und
sagen: Lasst uns gehen, den HERRN anzuflehen und zu suchen den HERRN Zebaoth; wir selber wollen
hingehen. 8,22 So werden viele Völker, Heiden in Scharen, kommen, den HERRN Zebaoth in Jerusalem zu
suchen und den HERRN anzuflehen. 8,23 So spricht der HERR Zebaoth Zu der Zeit werden zehn Männer
aus allen Sprachen der Heiden einen jüdischen Mann beim Zipfel seines Gewandes ergreifen und sagen:
Wir wollen mit euch gehen, denn wir hören, dass Gott mit euch ist. Sach 8,20-23;
Sie werden deine Söhne in den Armen herbringen und deine Töchter tragen.
Jes 49,22 So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will meine Hand zu den
Heiden hin erheben und für die Völker mein Banner aufrichten. Dann werden sie deine Söhne in
den Armen herbringen und deine Töchter auf der Schulter hertragen. 49,23 Und Könige sollen
deine Pfleger und ihre Fürstinnen deine Ammen sein. Sie werden vor dir niederfallen zur Erde
aufs Angesicht und deiner Füße Staub lecken. Da wirst du erfahren, dass ich der HERR bin, an dem
nicht zuschanden werden, die auf mich harren. 49,24 Kann man auch einem Starken den Raub wegnehmen?
Oder kann man einem Gewaltigen seine Gefangenen entreißen? 49,25 So aber spricht der HERR: Nun
sollen die Gefangenen dem Starken weggenommen werden, und der Raub soll dem Gewaltigen entrissen
werden. Ich selbst will deinen Gegnern entgegentreten und deinen Söhnen helfen. Jes 49,22-25;
Ihre Kinder werden auf dem Arme getragen, und auf den Knien wird man sie liebkosen.
Jes 66,7 Ehe sie Wehen bekommt, hat sie geboren; ehe sie in Kindsnöte
kommt, ist sie eines Knaben genesen. 66,8 Wer hat solches je gehört? Wer hat solches je gesehen?
Ward ein Land an einem Tage geboren? Ist ein Volk auf einmal zur Welt gekommen? Kaum in Wehen,
hat Zion schon ihre Kinder geboren. 66,9 Sollte ich das Kind den Mutterschoß durchbrechen und
nicht auch geboren werden lassen? spricht der HERR. Sollte ich, der gebären lässt, den Schoß
verschließen? spricht dein Gott. 66,10 Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die
Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen
seid. 66,11 Denn nun dürft ihr saugen und euch satt trinken an den Brüsten ihres Trostes; denn nun
dürft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an dem Reichtum ihrer Mutterbrust. 66,12 Denn so
spricht der HERR: Siehe, ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom und den
Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach. Ihre Kinder sollen auf dem Arme getragen
werden, und auf den Knien wird man sie liebkosen. 66,13 Ich will euch trösten, wie einen
seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden. Jes 66, 7-13;
Die Heiden werden die Söhne Israels von ferne herbringen, samt Silber und Gold für den Herrn.
Jes 60,9 Die Inseln harren auf mich und die Tarsisschiffe vor allem,
dass sie deine Söhne von ferne herbringen samt ihrem Silber und Gold für den Namen des HERRN,
deines Gottes, und für den Heiligen Israels, der dich herrlich gemacht hat. Jes 60, 9;
Das sind also jene Bibelstellen, welche nach Ansicht der von Frau Weitzel zitierten
Bibellehrer belegen sollen, dass die Christen die Juden aus Russland nach Israel bringen müssten.
Und hier erkennen wir die perfide Taktik dieser Leute: sie zitieren aus dem Alten Testament
Prophezeiungen, welche sich auf eine ferne Zukunft beziehen und behaupten einfach, sie würden
bereits heute gelten.
Es gibt für eine solche Vorgangsweise nur zwei Möglichkeiten: Entweder diese „Bibellehrer”
kennen die Bibel nicht oder aber sie unterschlagen den Gesamtzusammenhang dieser biblischen
Prophezeiungen mit Absicht, um die Geschwister auf einen falschen Weg zu führen. In beiden Fällen
sollten sich die leitenden Brüder der Gemeinde vor derartigen Predigten über deren Inhalt
informieren lassen und den Zuhörern die Gelegenheit bieten, hier nachzufragen. Ein Frontalvortrag,
bei welchem niemand Fragen stellen darf, ist ‒ bei jedem Thema ‒ ein Armutszeugnis für
den Vortragenden und meistens der Versuch einer Indoktrination der Zuhörer.
Gerade die Bibel, auf welche sich diese Prediger ‒ ob nun christlich oder jüdisch ‒ im
Zusammengang mit der Sammlung Israels immer wieder berufen, liefert den Beweis dafür, dass Israel
erst nach der Wiederkunft seines Messias, unseres Herrn Jesus Christus, zum Antritt seiner
Herrschaft im Tausendjährigen Friedensreich, ins Land Israel gesammelt und dort zu einem großen
Staat werden wird, dem „Haupt unter den Nationen” (Jer
31,7; 2Sam
22,44; Ps
18,22). Und erst dann, wenn sich Israel zu Jesus Christus bekehrt hat, dem Sohn
Gottes, den sie bis heute als Betrüger und Gotteslästerer ablehnen, werden die anderen Nationen
die Juden von den vier Enden der Welt nach Israel bringen.
Damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile
Mt 13,13 Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehend nicht
sehen und hörend nicht hören noch verstehen; 13,14 und es wird an ihnen die Weissagung Jesajas
(Jes 6,8-10) erfüllt, die lautet: «Mit Gehör werdet ihr hören und doch nicht verstehen,
und sehend werdet ihr sehen und doch nicht wahrnehmen; 13,15 denn das Herz dieses Volkes ist
dick geworden, und mit den Ohren haben sie schwer gehört, und ihre Augen haben sie geschlossen,
damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen
und sich bekehren und ich sie heile.» Mt 13,13-15;
Wenn Israel aber sich bekehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan.
2Kor 3,14 Aber ihre Sinne wurden verstockt. Denn bis auf den
heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt über dem alten Testament, wenn sie es lesen, weil sie
nur in Christus abgetan wird. 3,15 Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird,
hängt die Decke vor ihrem Herzen. 3,16 Wenn Israel aber sich bekehrt zu dem Herrn, so
wird die Decke abgetan. 2Kor 3,14-16;
Fassen wir also die Reihenfolge der Ereignisse zusammen: o der Tag des Herrn und des Zornes Gottes (Jes 2,10-22 13,13-14; Hag 2,21-22; o die Umgestaltung von Himmel und Erde (Ps 102,26-27; Jes 24,1-6 17-20 51,6-8 65,17 66,22; Hag 2,6; Hbr 12,26-27) o der Messias, unser Herr Jesus Christus kommt als König in sein Tausendjähriges Reich (Sach 12,10.12; Mt 23,39) o die Juden werden ihn begrüßen mit den Worten: «Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!» (Mt 23,39) o damit bekehrt sich das übriggebliebene Volk Israel zu seinem Gott und dessen Sohn (Jes 10,20-21; 2Kor 3,14-16) o durch diese Bekehrung zu ihrem Messias vergibt Gott ihnen alle ihre Sünden (Jer 50,19-20; Mi 7,18-20) o nachdem ihre Sünde vergeben ist, wird Gott seinen Geist über sie ausgießen (Jes 44,1-5; Hes 39,29) o die in der Welt zerstreuten Israeliten werden gesammelt (Jes 11,11-13; Jer 23,1-8 31,6-8; Mi 2,12-13; Sach 2,5-8) o auch die Heiden werden sich bekehren und die Juden in ihr Land bringen (Jes 14,1-2 49,22-23 60,9 66,7-13; Sach 8,20-23) o das Tausendjährige Friedensreich des Sohnes Gottes
auf Erden (Jes
11,1-16 12,1-6
60,1-22
66,18-24;
Hes
37,21-28) |
(Siehe auch Kapitel 09: „Die Heimkehr der Erlösten”.)
Die abschließende Befürchtung von Frau Weitzel:
„Nun haben wir aber dann ein riesiges Dilemma wenn dem, von Gottes
Wort her, nicht so ist!! Dann haben wir als Christen, Juden in den bevorstehenden Krieg und die
anschließende Drangsalszeit gebracht und haben wieder Blut an den Händen, als Christen????? Das
wäre ein riesiges Drama! Ich weiß mir nicht anders zu helfen im Moment, als Sie zu bitten uns
öffentlich zu antworten. Bitte, geben Sie eine Antwort darauf und was getan werden sollte.”
ist durchaus verständlich und zeugt vom christlichen Verantwortungsbewusstsein
dieser Schwester in Christus. Ein Verantwortungsbewusstsein, welches die zitierten Prediger und
Bibellehrer leider völlig vermissen lassen.
Bezüglich der obigen Frage:
„Dann haben wir als Christen, Juden in den bevorstehenden Krieg und die anschließende Drangsalszeit gebracht und haben wieder Blut an den Händen, als Christen?????”
muss man allerdings eines klarstellen: Es war und ist nicht die Aufgabe der christlichen Gemeinde, atheistische Juden aus Russland nach Israel zu bringen. Dieser Irrtum kommt in einem anderen Mail von Frau Weitzel sehr deutlich zum Ausdruck, wenn sie schreibt:
„(...) geht es immer wieder darum, dass die Christen, die Gemeinde,
versteht, dass wir einen Auftrag als Gemeinde an den Juden haben, und ganz besonders eben nicht erst
jetzt, sondern nach dem sie wieder aus dem Land vertrieben werden (...)”
Hier muss man in aller Deutlichkeit darauf hinweisen, dass die christliche Gemeinde
nur einen Auftrag von ihrem Herrn hat:
Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!
Mk 16,15 Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und
predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! 16,16 Wer gläubig geworden und getauft
worden ist, wird errettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden. Mk 16,15-16;
Wir haben also keinen speziellen Auftrag „an den Juden”, sondern der Herr heißt
uns in die ganze Welt zu gehen und das Evangelium von der Errettung durch Gnade zu verkünden. Und
wie uns Paulus in 1Tim 2,3-6 sagt, ist es auch der Wille des Vaters, dass alle Menschen zur
Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Gott will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
1Tim 2,3 Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, 2,4 welcher
will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 2,5 Denn einer
ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, 2,6 der sich
selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit. 1Tim 2, 3- 6;
Nach Gottes Willen müssen wir also daran arbeiten, dass alle Menschen (und nicht
nur Israel) errettet werden und zum Glauben an unseren Herrn Jesus Christus kommen. Das ist unsere
Aufgabe, das ist unser Ziel. Doch der Herr sagt uns auch:
Und wenn jemand euch nicht aufnehmen noch eure Worte hören wird ‒ geht hinaus aus jenem Haus oder jener Stadt.
Mt 10,14 Und wenn jemand euch nicht aufnehmen noch eure Worte hören
wird ‒ geht hinaus aus jenem Haus oder jener Stadt, und schüttelt den Staub von euren
Füßen! 10,15 Wahrlich, ich sage euch, es wird dem Land von Sodom und Gomorra erträglicher ergehen
am Tag des Gerichts als jener Stadt. Mt 10,14-15;
Und wenn dann Frau Weitzel weiter oben schreibt, dass diese Christen im Staat Israel
einen Vertrag unterschreiben mussten, „dass sie NIEMALS etwas von Christus erzählen werden”,
kann die Gemeinde nach dem obigen Gebot des Herrn ihren weltweiten Auftrag gerade in Israel nicht
ausführen.
Die Befürchtung, dass wir als Christen wieder Blut an den Händen haben, weil wir Juden nach Israel
gebracht haben, ist demnach auch völlig unbegründet. Denn, wie bereits erwähnt, ist das
einerseits kein Auftrag der Gemeinde, sondern diese Christen handeln in eigener, persönlicher
Verantwortung. Andererseits haben wir als Gemeinde sehr wohl den Auftrag, den Menschen das
Evangelium von Jesus Christus, den einzigen Weg zu ihrer Errettung, zu bringen. Und gerade wenn wir
dies nicht machen, haben wir nach der Schrift tatsächlich Blut an den Händen:
Wenn du Gottlose nicht gewarnt hast, werden sie um ihrer Sünde willen sterben, aber ihr Blut werde ich von deiner Hand fordern.
Hes 3,18 Wenn ich zu dem Gottlosen spreche: «Du mußt sterben!» und
du hast ihn nicht gewarnt und hast nicht geredet, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Weg zu
warnen, um ihn am Leben zu erhalten, dann wird er, der Gottlose, um seiner Schuld willen sterben,
aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern. 3,19 Du aber, wenn du den Gottlosen
gewarnt hast und er ist von seiner Gottlosigkeit und von seinem gottlosen Weg nicht umgekehrt, dann
wird er um seiner Schuld willen sterben, du aber hast deine Seele errettet Hes 3,18-19;
Ebenso, wie man nun den Versuch mancher Prediger und Bibellehrer, den Geschwistern
einzureden, dass sie die atheistischen Juden aus Russland nach Israel bringen müssten, durch ein
entsprechendes Studium der Schrift hätte erkennen und widerlegen können, wird uns auch die Frage
„was getan werden sollte” von der Bibel beantwortet. Zuallererst müssen wir erkennen, dass es
bei den Nachkommen Abrahams immer zwei gegenläufige Charakterlinien gegeben hat und Gott unter
ihnen seine Auswahl getroffen hat.
Das beginnt schon bei Abrahams eigenen Söhnen: Isaak, der Sohn von Sarah, der Freien, und
Stammvater der Juden. Und Ismael, der Sohn von Hagar, der Magd, und Stammvater der Araber. Ismael
war der Versuch der unfruchtbaren Sarah, zu einem Sohn zu gelangen, auch wenn Abraham ihn mit ihrer
Magd Hagar gezeugt hat. Isaak war der von Gott Verheißene, den Abraham mit 100 Jahren gezeugt und
Sarah mit 90 Jahren geboren hat und auf dem der Segen Gottes lag.
In der Folge sehen wir das dann auch bei den Söhnen Isaaks: Esau, der sogar sein Erstgeburtsrecht
für einen Teller Linsen verkauft hat und es dann aber wieder haben wollte, als es zu spät war (1Mo
25,29-34), und Jakob, der an seinem Gott festhielt und von diesem dafür ‒ sogar gegen dem
Willen seines Vaters ‒ gesegnet und belohnt wurde (1Mo
27,27-29). Er erhielt von Gott den Namen „Israel”.
Auch bei Mose und seinem Bruder Aaron können wir das sehr gut erkennen. Als Mose vierzig Tage und
vierzig Nächte auf dem Berg Horeb (Sinai) bei Gott war, um die Gesetzestafeln in Empfang zu nehmen,
behauptete ein Teil des Volkes, dass Mose ohnehin nicht mehr zurückkehren werde und sie bedrängten
Aaron, dass er ihnen einen neuen Gott machen sollte. Aaron, als Stellvertreter seines Bruders, hat
dann diesem Drängen nachgegeben und machte den Israeliten ein goldenes Kalb. Und sie tanzten drum
herum, fielen auf ihre Knie und beteten es an (2Mo
32,1-35).
Auch unser Herr Jesus Christus hat beide Seiten erlebt. Die Einen, welche ihm „Hosianna”
zuriefen und Palmen auf den Weg streuten, und die Anderen, welche dem Pilatus „kreuzige ihn”
zugerufen haben. Diese haben ihn einen Gotteslästerer und Betrüger genannt und ans Kreuz
geliefert. Er hat dann auch unter den Ersteren seine Jünger auserwählt und den Letzteren
offenbart, dass sie Söhne des Teufels sind (Jh
8,44).
Aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen.
Jh 10,24 Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Bis
wann hältst du unsere Seele hin? Wenn du der Christus bist, so sage es uns frei heraus. 10,25 Jesus
antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich in dem Namen
meines Vaters tue, diese zeugen von mir; 10,26 aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von
meinen Schafen, wie ich euch gesagt habe. Jh 10,24-26;
Und so erkennen wir auch bis heute diese beiden Gruppen unter den Juden. Einerseits
jene, welche sich die Dinge selbst richten wollen und dann im Nachhinein die Prophezeiungen so
zurechtbiegen, damit sie irgendwie „passen”. Sie haben 1948 ‒ entgegen den Aussagen der
Schrift und dem Willen Gottes ‒ Palästina mit Waffengewalt besetzt, die Einwohner vertrieben
und einen zionistischen Staat gegründet. Sie sind in der nachfolgenden Prophezeiung des Propheten
Hosea „das Haus Israel”, über das sich Gott nicht mehr erbarmt und ihnen sein Erbarmen völlig
weggenommen hat.
Doch ich rette das Haus Juda nicht durch Bogen und durch Schwert und durch Krieg.
Hos 1,5 Und es wird geschehen an jenem Tag, da zerbreche ich den Bogen
Israels in der Ebene Jesreel. ‒ 1,6 Und sie wurde wieder schwanger und gebar eine Tochter. Und
er sprach zu ihm: Gib ihr den Namen Lo-Ruhama! Denn ich erbarme mich künftig über das
Haus Israel nicht mehr, sondern nehme ihnen mein Erbarmen völlig weg. 1,7 Aber über
das Haus Juda erbarme ich mich und rette sie durch den HERRN, ihren Gott. Doch ich rette
sie nicht durch Bogen und durch Schwert und durch Krieg, durch Pferde und durch Reiter.
Hos 1, 5- 7;
Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der HERR der Heerscharen.
Sach 4,6 Da antwortete er und sprach zu mir: Dies ist das Wort des
HERRN an Serubbabel: Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht
der HERR der Heerscharen. Sach 4, 6;
Sie haben damals die Lüge verbreitet, dass dies die Sammlung des Volkes Israel
durch Gott gewesen sei und sie sind es auch, welche heute die Christen an der Nase herumführen und
behaupten, in der Bibel würde geschrieben stehen, dass die Christen die Juden aus der ganzen Welt
nach Israel bringen müssten. Wie wir sehen, wurden beide Lügen von den Christen in den USA und
Europa freudig aufgenommen und das zionistische Regime in Jerusalem mit Sympathie und finanzieller
Unterstützung überhäuft.
Ganz anders hingegen das vom Propheten benannte „Haus Juda”, über das sich Gott erbarmt und sie
retten wird, aber nicht durch Waffen und Krieg. Das sind die orthodoxen glaubenstreuen Juden, welche
auf ihren Gott vertrauen und demütig annehmen was der Allmächtige ihnen zugedacht hat. Sie sind
nicht nach Israel gegangen, sondern sind in der Diaspora geblieben, wie es die Schrift gebietet. Sie
werden erst dann zurückkehren, wenn die Prophezeiungen in Erfüllung gehen und ihr Messias gekommen
ist und sie wieder in ihr Land zurückführt. Und wenn der Eindruck nicht täuscht, dann sind es
auch gerade diese glaubenstreuen Juden in der weltweiten Diaspora, aus deren Nachkommen ein
Überrest entkommen und umkehren wird zu ihrem Gott und seinem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus.
Ein Überrest wird umkehren, ein Überrest Jakobs, zu dem starken Gott.
Jes 10,20 An jenem Tag wird es geschehen: Da wird der Überrest
Israels, und was vom Haus Jakob entkommen ist, sich nicht mehr länger auf den stützen, der es
schlägt, sondern es wird sich auf den HERRN, den Heiligen Israels, stützen in Treue. 10,21 Ein
Überrest wird umkehren, ein Überrest Jakobs, zu dem starken Gott. 10,22 Denn wenn auch dein
Volk, Israel, wie der Sand des Meeres wäre: nur ein Überrest davon wird umkehren. Vernichtung ist
beschlossen, einherflutend mit Gerechtigkeit. 10,23 Denn der Herr, der HERR der Heerscharen,
vollzieht festbeschlossene Vernichtung inmitten der ganzen Erde. Jes 10,20-23;
Auch diese orthodoxen Juden werden von den Zionisten verleumdet und als „Affen”
und ärger beschimpft (Diskurs 46) und müssen sich gegen
die Verlogenheit und die Betrügereien aus Jerusalem zur Wehr setzen, wie der nachfolgende Beitrag
(Link von H. Weitzel) zeigt.
(Anm: Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)
Religiöse Juden ‒ Überlebende und Opfer des Holocaust ‒ stellen
zum ersten Mal, seit der Gründung der Bundesrepublik in Deutschland, ihre Sicht der Geschichte
dar und werden darauf hinweisen, dass die Führung des zionistischen Staates keinerlei Recht
dazu hat, die jüdischen Opfer des Zweiten Weltkrieges für ihre politischen Machtoptionen und
Winkelzüge oder gar als „Alibi” für die Unterdrückung des palästinensischen Volkes zu
missbrauchen, zumal dieses Volk ganz gewiss keinerlei Verantwortung für die Verbrechen des
Hitler-Regimes zu übernehmen hat. Ein Plädoyer für Gerechtigkeit und die religiöse
Überzeugung, dass Gott letztlich auch der Lenker von Geschichte ist. Gleichzeitig ein Appell
für einen Neuanfang der Beziehungen zwischen Juden und nicht-jüdischen Deutschen auf der
Grundlage gegenseitigen Respekts. Welche Lehren zieht das religiöse Judentum aus dem Holocaust?
Und: Wo steht das Thora‒treue Judentum heute bezüglich eines schleichenden Genozids am
palästinensischen Volk?
Darüber sprechen und diskutieren:
Oberrabbiner Mosche Ber Beck (USA), Holocaustüberlebender
Rabbi Jisrael David Weiss (USA), Großeltern in Auschwitz ermordet
Rabbi Ahron Cohen (UK), Holocaustüberlebender
Rabbi Jouseph Antebi (Jerusalem, NL, Berlin), Opfer zionistischer Verfolgung
Reuven Cabelman (Berlin, Antwerpen), Berliner Sprecher der Neturei Karta International
Organisator der Pressekonferenz Moderation: Christoph Hörstel (Neue Mitte)

Video der Pressekonferenz: http://www.nkusa.org/activities/Press/20100127.cfm
(Anm: Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)
Weltweit protestieren Bürger gegen die Attacke auf die Humanitäre FlotteDemonstrationen und Proteste finden in internationalen Städten
wie London, New York, Washington DC, Montreal und Jerusalem statt.
Presseaussendung vom 31. Mai 2010"Das echte orthodoxe Judentum der ganzen Welt verurteilt
eindeutig das kaltblütige Gemetzel, welches die zionistische Besatungsmacht
gegen unschuldige, friedliche und freiheitsliebende, edelgesinnte Aktivisten
angerichtet hat, welche sich dem Frieden und den humanitäten Rechten
verpflichtet haben," sagte Rabbi David Feldman von Neturei Karta
Internationel. "Diese brutale Attacke erfolgte in internationalen
Gewässern und gegen Schiffe, welche humanitäre Hilfe für unsere Brüder, die
palästinensischen Einwohner im besetzten Gazastreifen geladen hatten." Es
war ohne Zweifel ein illegaler Akt, welcher in einer ernsthaften Art und Weise
die von G-tt gegebenen grundsätzlichen Menschenrechte sowie Recht und Gesetz
verletzt.” ![]() Rabbis von Neturei Karta nahmen am Gaza Freiheits Marsch in Gaza City, am 27. Dezember 2009 teil. „Das alles schmerzt uns, insbesondere, weil es im Namen des
gesamten jüdischen Volkes getan wurde und im Namen der jüdischen Religion. Die
Wahrheit ist, dass die Torah gerade das Gegenteil von dem sagt, was sie tun. Die
Torah lehrt uns Barmherzigkeit, die Torah verbietet Mord, und die Torah
verbietet Raub. Gemäß der Torah muss das ganze Land vom Jordan bis zum
Mittelmeer dem palästinensischen Volk zurückgegeben werden.” „Die Juden
sind aufgrund des göttlichen Ratschlusses im Exil und jeder Versuch einer
Beendigung dieser Verordnung des Allmächtigen ist eine Rebellion gegen G-tt.
Und die Torah lehrt uns, dass eine Auflehnung gegen G-tt nicht erfolgreich sein
kann.” ![]() Mitglieder von Neturei Karta haben sich dem Viva Palestina Hilfskonvoi nach Gaza im Juli 2009 angeschlossen. Sie spendeten einen Lastwagen mit medizinischer Hilfe. „Die Zionisten mit ihrem pervertierten Judaismus haben den
Namen der Juden und die Torah in der ganzen Welt beschmutzt. Sie sind die
ärgsten Feinde G-ttes, der Torah und des treuen jüdischen Volkes, welches
immer und unter allen Umständen glaubenstreu zu seinem G-tt gestanden ist.
Infolgedessen sind die Zionisten die wesentliche Ursache der gegenwärtigen
Verschärfung des weltweiten Antisemitismus.” |
P. O. Box 1316, Monsey, NY 10952 www.nkusa.org |
(Siehe auch Diskurs 46: „Stellungnahme
von Oberrabbiner M. A. Friedmann, Wien.”)