Die Bibelzitate der „Israelfreunde‘ – in der
Bibel nachgeschlagen. / WÄCHTERRUF – Gebetsnetz für Deutschland.
Die folgenden Zitate (im schwarzen Rahmen) wurden der Website „WÄCHTERRUF
– Gebetsnetz für Deutschland‘ entnommen.
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1. „Das Volk oder Geschlecht, das Israel segnet erfährt selbst den Segen Gottes‘ (s. 1.
Mose von 1–3). Das ist ein geistliches Grundgesetz in der Beziehung der nichtjüdischen Völker
zu Israel, das bis heute Gültigkeit hat.
1. Mose 1–3 behandelt die Schöpfung des Himmels und der Erde (1Mo 1), die
Erschaffung des Menschen (1Mo 2) und den Sündenfall und dessen Folgen (1Mo 3). In allen drei
Kapiteln wird kein einziges Wort über Israel gesagt. Jeder rechtgläubige Christ, der seine Bibel
kennt, weiß das. Es ist also eine plumpe Fälschung, diese Bibelstellen auf Israel zu beziehen. Man
rechnet damit, dass die Leser die Bibel ohnehin nicht kennen und zu bequem sind, um nachzuschlagen.
Die tatsächliche Erwähnung dieses Jakobssegens finden wir in 1Mo 27,29, welcher folgenden Text
enthält:
1Mo 27,29 Völker sollen dir dienen und Völkerschaften sich vor dir
niederbeugen! Sei Herr über deine Brüder, und vor dir sollen sich niederbeugen die Söhne deiner
Mutter! Die dir fluchen, seien verflucht, und die dich segnen, seien gesegnet! 1Mo 27,29;
Diese Prophezeiung ist nun ganz eindeutig auf das Millennium, das Tausendjährige
Reich des Messias bezogen, wo die Nachkommen Jakobs, dem der Herr den Namen „Israel‘ gab, „Haupt
der Nationen‘ (Jer
31,7) – also eine Weltmacht sein werden. Über Abraham haben aber alle Menschen – nicht
nur die Israeliten – den Segen Gottes:
Und in ihm sollen gesegnet werden alle Nationen der Erde!
1Mo 18,18 Abraham soll doch zu einer großen und mächtigen Nation
werden, und in ihm sollen gesegnet werden alle Nationen der Erde! 1Mo 18,18;
Und in deinem Samen werden sich segnen alle Nationen der Erde.
1Mo 22,15 Und der Engel des HERRN rief Abraham ein zweites Mal vom
Himmel her zu 22,16 und sprach: Ich schwöre bei mir selbst, spricht der HERR, deshalb, weil du das
getan und deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast, 22,17 darum werde ich dich
reichlich segnen und deine Nachkommen überaus zahlreich machen wie die Sterne des Himmels und wie
der Sand, der am Ufer des Meeres ist; und deine Nachkommenschaft wird das Tor ihrer Feinde in Besitz
nehmen. 22,18 Und in deinem Samen werden sich segnen alle Nationen der Erde dafür, daß du
meiner Stimme gehorcht hast. 1Mo 22,15–18;
Und in dir und in deiner Nachkommenschaft sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.
1Mo 28,14 Und deine Nachkommenschaft soll wie der Staub der Erde
werden, und du wirst dich ausbreiten nach Westen und nach Osten und nach Norden und nach Süden hin;
und in dir und in deiner Nachkommenschaft sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.
1Mo 28,14;
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2. „Tröstet, tröstet mein Volk, spricht Euer Gott‘ (Jes. 40,1). Nichtjüdische Menschen,
die an den Gott Israels glauben, werden von Gott selbst ermutigt, Israel zu trösten. Für wen
könnte diese Aufforderung mehr Gültigkeit haben, als für Christen aus Deutschland, nach dem
Leid, das unser Volk dem jüdischen Volk zugefügt hat?
Der volle Text lautet:
Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott und ruft ihm zu, daß sein Frondienst vollendet, daß seine Schuld abgetragen ist!
Jes 40,1 Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott. 40,2 Redet
zum Herzen Jerusalems, und ruft ihm zu, daß sein Frondienst vollendet, daß seine Schuld
abgetragen ist! Denn es hat von der Hand des HERRN das Doppelte empfangen für all seine
Sünden. 40,3 Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des HERRN! Ebnet in der Steppe eine
Straße für unseren Gott! 40,4 Jedes Tal soll erhöht und jeder Berg und Hügel erniedrigt
werden! Und das Höckerige soll zur Ebene werden und das Hügelige zur Talebene! 40,5 Und die
Herrlichkeit des HERRN wird sich offenbaren, und alles Fleisch miteinander wird es sehen. Denn der
Mund des HERRN hat geredet. Jes 40, 1– 5;
Hier versucht man den Deutschen einzureden, dass gerade sie, als Deutsche, nach dem
Leid, das „unser Volk dem jüdischen Volk zugefügt hat‘ zu dieser Art von Wiedergutmachung
verpflichtet wären. Doch auch diese Prophezeiung bezieht sich natürlich auf das Millennium. Es
geht hier nicht um die Schuld der Deutschen, sondern um die Schuld Israels an seinem Gott, weil sie
seinen Sohn ans Kreuz geliefert haben und ihn bis heute als Betrüger und Gotteslästerer
bezeichnen. Diese Schuld Israels ist erst dann abgetragen, wenn sie bei der Ankunft des Messias
umkehren zu ihrem Gott und dessen Sohn Jesus Christus. Auch die Aussage oben, in Jes 40,3, bezieht
sich auf die Ankunft des Messias und des Elia, der vor dem Messias kommen soll. Johannes der
Täufer, der im Geist des Elia gekommen war (Lk
1,17), hat sie den Juden zugerufen (Lk
3,4–6).
Der Herr vergibt die Sünde den Übriggebliebenen seines Erbteils.
Mi 7,18 Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt
und erlässt die Schuld denen, die übriggeblieben sind von seinem Erbteil; der an seinem Zorn
nicht ewig festhält, denn er ist barmherzig! 7,19 Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld
unter die Füße treten und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen. 7,20 Du wirst Jakob
die Treue halten und Abraham Gnade erweisen, wie du unsern Vätern vorzeiten geschworen hast. Mi
7,18–20;
(Siehe auch Kapitel 10: „Das Millennium‘)
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3. Gottes ewiger Gnadenbund mit Israel, geschlossen mit Abraham, Isaak und Jakob, ist nach wie
vor gültig (s. Römer 11): „Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen‘.
(Röm. 11,29). Gottes Gnadenverheißungen für Israel, insbesondere für die Endzeit, erfüllen
sich vor unseren Augen und werden sich weiter erfüllen. Daran dürfen wir als Fürbitter Anteil
haben.
Wir sind derzeit noch nicht einmal am Beginn der Endzeit, geschweige denn an ihrem
Ende und der Erfüllung all dieser Prophezeiungen. Erst muss die Herrschaft des Antichrist kommen
und die Umgestaltung von Himmel und Erde durch Gott stattfinden und dann erst kommt das Millennium,
wo diese Gnadenverheißungen Gottes für die Juden erfüllt werden.
(Siehe auch Kapitel 08: „Die Umgestaltung von
Himmel und Erde.‘)
Israel hat seit seiner Ablehnung des Sohnes Gottes – ihres Messias – und
seiner Auslieferung an die Römer zur Kreuzigung, keinen Kontakt mehr zu seinem Gott. Sie lehnen bis
heute den Sohn Gottes als ihren Herrn und Messias ab. Doch wie uns der Herr sagt: wer den Sohn nicht
hat, hat auch den Vater nicht.
Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Jh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und
das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Jh 14, 6;
Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht.
1Jh 2,23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht;
wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. 1Jh 2,23;
Wenn ihr nicht glauben werdet, daß ich es bin (der Messias), so werdet ihr in euren Sünden sterben.
Jh 8,22 Da sagten die Juden: Er will sich doch nicht selbst
töten, daß er spricht: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen? 8,23 Und er sprach zu ihnen:
Ihr seid von dem, was unten ist, ich bin von dem, was oben ist; ihr seid von dieser Welt, ich bin
nicht von dieser Welt. 8,24 Daher sagte ich euch, daß ihr in euren Sünden sterben werdet; denn
wenn ihr nicht glauben werdet, daß ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben. Jh
8,22–24;
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Die geistliche Verbundenheit dieser Deutschen Gebetsbewegung mit Israel drückt sich nicht
zuletzt im Namen aus. Der Name „Wächterruf‘ ist angeregt durch die Bibelstelle aus Jesaja
62,6–7: „O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und
die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu
gönnen, lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf
Erden!‘
Und wiederum wird ein Bibeltext, welcher sich auf das Millennium bezieht, auf die
Gegenwart umgedeutet. Wenn man den Kontext vor und nach diesen beiden Versen liest, erkennt man,
dass alle diese Beschreibungen keinesfalls zu dem Jerusalem unserer Zeit passen können.
Bis Jerusalems Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und sein Heil wie eine Fackel brennt.
Jes 62,1 Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems
willen will ich nicht ruhen, bis seine Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und sein Heil wie
eine Fackel brennt. 62,2 Und die Nationen werden deine Gerechtigkeit sehen und alle Könige
deine Herrlichkeit. Und du wirst mit einem neuen Namen genannt werden, den der Mund des HERRN
bestimmen wird. Jes 62, 1– 2;
Heutigen tags herrscht in Jerusalem keine Gerechtigkeit. Der vorzeitige Abgang von Ezer
Weizmann und Benjamin Netanjahu (der jetzt, 2010, wiedergewählt wurde!) aus den beiden
höchsten Staatsämtern – jenem des Staatspräsidenten und des Ministerpräsidenten –
wegen Geschenkannahme und Korruption beweist etwas anderes. Und wegen Korruption musste auch
Ministerpräsident Ehud Olmert (2006) zurücktreten. Ebenso musste der vorige
Staatspräsident Israels, Moshe Katsav, wegen Korruption und Vergewaltigung einer Sekretärin
aus dem Amt scheiden. Und auch ein Abgeordneter und Führer der religiösen „Shas–Partei‘, Ariel
Deri, wurde von einem Gericht wegen Korruption und Betruges verurteilt.
Und die den Most einbringen, sollen ihn auch trinken in den Vorhöfen meines Heiligtums.
Jes 62,8 Der HERR hat geschworen bei seiner Rechten und bei seinem
starken Arm: Wenn ich jemals deinen Feinden dein Korn zur Speise gebe und wenn Söhne der Fremde
deinen Most trinken werden, für den du dich abgemüht hast! 62,9 Sondern die es einsammeln, sollen
es auch essen und den HERRN loben. Und die ihn einbringen, sollen ihn auch trinken in den
Vorhöfen meines Heiligtums. Jes 62, 8– 9;
Das gilt für die Zeit im Millennium, wenn der Tempel wieder aufgebaut ist. In den
heutigen Tagen werden sich die Israelis schwer tun, den Most in den Vorhöfen zu trinken, wenn es
noch gar keinen Tempel dieser Vorhöfe gibt.
(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)
Wir dürfen diese Verheißung im übertragenen Sinn auf unser Gebet für Deutschland anwenden.
Doch wenn wir darüber hinaus auch die Urbedeutung dieser Verheißung in unser Herz und in
unsere Fürbitte mit einschließen, dann macht dies unserem Herrn sicherlich eine ganz besondere
Freude. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen die Leitung des Heiligen Geistes im Gebet für
Deutschland und im Gebet für die Erfüllung der guten Absichten Gottes mit Jerusalem und
Israel. Ihr / Euer Harald Eckert (Leiter von „Christen an der Seite Israels‘)
Was sollte hier „im übertragenen Sinn‘ für Deutschland gelten? Das Ganze ist
eine scheinheilige und unverschämte Bibelfälschung, die damit rechnet, dass die Leser die Bibel
gar nicht richtig kennen und auch zu bequem sind, um die Texte nachzuprüfen. Hier hat wohl ein
anderer Geist als der Heilige Geist die Leitung gehabt.
Doch wenn schon die Schrift zitiert werden soll und Prophezeiungen des Alten Testaments auf Israel
aufgezeigt werden sollen, muss auch die Prophezeiung des Propheten Hosea erwähnt werden, welche
speziell für Israel und Juda in der Endzeit Gültigkeit hat:
Doch ich rette das Haus Juda durch den Herrn und nicht durch Bogen und durch Schwert und durch Krieg.
Hos 1,5 Und es wird geschehen an jenem Tag, da zerbreche ich den Bogen
Israels in der Ebene Jesreel. – 1,6 Und sie wurde wieder schwanger und gebar eine Tochter. Und er
sprach zu ihm: Gib ihr den Namen Lo–Ruhama! Denn ich erbarme mich künftig über das
Haus Israel nicht mehr, sondern nehme ihnen mein Erbarmen völlig weg. 1,7 Aber über
das Haus Juda erbarme ich mich und rette sie durch den HERRN, ihren Gott. Doch ich rette
sie nicht durch Bogen und durch Schwert und durch Krieg, durch Pferde und durch Reiter.
Hos 1, 5– 7;
Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der HERR der Heerscharen.
Sach 4,6 Da antwortete er und sprach zu mir: Dies ist das Wort des
HERRN an Serubbabel: Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht
der HERR der Heerscharen. Sach 4, 6;
Israel hat 1948 – wie wir sehen entgegen den Aussagen der Schrift und dem Willen
Gottes – Palästina mit Waffengewalt besetzt, die Einwohner vertrieben und einen zionistischen Staat
gegründet. Sie sind in der obigen Prophezeiung des Propheten Hosea „das Haus Israel‘, über das
sich Gott nicht mehr erbarmt und ihnen sein Erbarmen völlig weggenommen hat.
Ganz anders hingegen das vom Propheten benannte „Haus Juda‘, über das sich Gott erbarmt und sie
retten wird, aber nicht durch Waffen und Krieg. Das sind die orthodoxen glaubenstreuen Juden in der
Diaspora, welche auf ihren Gott vertrauen und demütig annehmen was der Allmächtige ihnen zugedacht
hat. Sie sind nicht nach Israel gegangen, sondern sind in der Diaspora geblieben, wie es die Schrift
gebietet. Sie werden erst dann zurückkehren, wenn die Prophezeiungen in Erfüllung gehen und ihr
Messias gekommen ist und sie wieder in ihr Land zurückführt. Und wenn der Eindruck nicht täuscht,
dann sind es auch gerade diese glaubenstreuen Juden in der weltweiten Diaspora, aus deren Nachkommen
ein Überrest entkommen und umkehren wird zu ihrem Gott und seinem Sohn, unserem Herrn Jesus
Christus.
Wehe den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen! spricht der HERR.
Jer 23,1 Wehe den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde
richten und zerstreuen! spricht der HERR. 23,2 Darum, so spricht der HERR, der Gott Israels,
über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und sie vertrieben und habt
nicht nach ihnen gesehen. Siehe, ich werde die Bosheit eurer Taten an euch heimsuchen, spricht der
HERR. 23,3 Und ich selbst werde den Überrest meiner Schafe sammeln aus all den Ländern,
wohin ich sie vertrieben habe. Und ich werde sie auf ihre Weideplätze zurückbringen. Da werden
sie fruchtbar sein und sich mehren. 23,4 Und ich werde Hirten über sie erwecken, die werden sie
weiden. Und sie sollen sich nicht mehr fürchten und nicht erschrecken noch vermißt werden, spricht
der HERR. 23,5 Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da werde ich dem David einen gerechten
Sproß erwecken. Der wird als König regieren und verständig handeln und Recht und Gerechtigkeit
im Land üben. Jer 23, 1– 5;
(Siehe auch Diskurs 46: „Stellungnahme von
Oberrabbiner M. A. Friedmann der orthodoxen jüdishen Gemeinde in Wien‘)
(Siehe auch Kapitel 09: „Die Heimkehr der
Erlösten.‘)
Die "Israelbewegung" in den christlichen
Gemeinden. – Der christlich–evangelikale Zionismus. 1. Teil, Diskurs 101
Bericht aus dem Lager der "Israelbewegung". 3.
Teil, Diskurs 1013
Die jüdische Anti–Diffamations–Liga schreibt das Neue
Testament um. 4. Teil, Diskurs 1014
Schma Jisrael – Höre, ISRAEL: Das Urteil Gottes
über sein Volk. 5. Teil, Diskurs 1015