Kann das Wirken Marias die Prophezeiungen der Bibel auf die Endzeit
abwenden? / Kommentar Johann Gruber 00, 2003-06-07
Zu Heiligen beten? / Buch Franz Stuhlhofer 00, Seite 20ff
Maria - Die unbekannten Seiten der „Mutter Gottes”. / Buch
Elvira Maria Slade 00, Seite 334ff
„Vom Tode Mariae” / von Rainer Maria Rilke, 1875-1926
Was ist mit Maria nur passiert?. / Gedicht von Josef
(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)
Seit Wochen setze ich mich immer wieder mit Ihren Erklärungsversuchen zu Bibelstellen über mögliche
Endzeitszenarien auseinander. Ich muss hinzufügen, bei weitem nicht über das Bibelwissen diverser Autoren zu
verfügen, darf jedoch einwenden, eine Endzeitdebatte nur auf Inhalte der Bibel zu führen und nicht den seit
Jahrhunderten wirksamen Einfluss der Gottesmutter Maria und der Marianischen Gebetsbewegung in diese Diskussion
miteinzubeziehen, grenzt an Realitätsverweigerung.
Das Wirken Marias und die Gebete vieler, vieler Glaubender nahmen und nehmen ständig Einfluss auf Intensität und
Quantität prophezeiter Bedrohungen und viele wurden auch gänzlich abgewandt. Selbstverständlich wird eine Endzeit
kommen, wie verheißen, die Ankündigungen in der Bibel sollten jedoch als Warnhinweise und keinesfalls als
unabdingbares Dogma verstanden werden. Ausschließlich der Mensch wird bestimmen, wie schwer der Weg bis zum Paradies
noch sein soll.
Maria selbst spricht davon, nicht über genaue oder bestimmte Zeitangaben Bescheid zu wissen. Diese obliegen nur der
Autorität Gottes. Nur inkludiert diese Aussage auch, dass wir noch nicht in der Endzeit leben, geschweige denn, diese
gar schon überwunden hätten. Maria spricht auch noch von einer langen Zeit mit vielen möglichen Heimsuchungen, die
aber durch die Umkehr der Menschen abgeschwächt oder auch gänzlich abgewendet werden könnten.
Mit freundlichen Grüßen
Johann Gruber
(Johann Gruber e-mail: scherzer.hans@aon.at )
Vorerst einiges zur Klarstellung:
Im Diskussionsforum von Immanuel.at wird den einzelnen Diskursen der Kommentar des Diskussionspartners im eingerahmten
Schriftformat vorangestellt. Manche Besucher lesen nun diese Argumentationen und ordnen sie - ohne weiterzulesen -
schnurstracks mir zu.
Nur so ist es zu erklären, dass der Autor des obigen Kommentars mir implizit vorwirft, ich würde behaupten, dass wir
heute in der Endzeit leben bzw. „diese gar schon überwunden hätten”. Dies sind aber nun eindeutig Ansichten,
welche mein schweizerischer Diskussionspartner Markus Mosimann aus seiner ganz persönlichen, präteristischen
Sicht geäußert hat und gegen welche ich seitenweise biblische Argumente vorgelegt habe, welche der obige Kommentator,
wie es scheint, leider nicht gelesen hat.
(Siehe auch Diskurs 35: „Der präteristische Ansatz: Hat die Endzeit
bereits stattgefunden?”.)
Aber nun zum eingangs zitierten Kommentar.
Auch wenn J. Gruber meint „bei weitem nicht über das Bibelwissen diverser Autoren” zu verfügen, beweist sein
Besuch bei Immanuel.at, dass er an Gott, am Glauben und - teilweise zumindest - auch an der Bibel interessiert ist. Und
das berechtigt ihn allemal, die Aussagen auf dieser Website zu hinterfragen und zu einem Diskurs herauszufordern.
Der von ihm verfasste Kommentar lässt eine der wichtigsten Fragen erkennen, welche wir beantworten müssen, ehe wir uns
mit Gott und dem Glauben auseinandersetzen:
Was ist die Grundlage - das Fundament - auf welches wir unser Glaubensgebäude
aufbauen?
Je enger und fester dieses Fundament, diese Basis ist, desto konkreter und fundamentaler wird der Glaube
sein der darauf aufbaut. Dies hat jedoch zwangsläufig zur Konsequenz, dass weite Gebiete der theologischen
Anschauungsmöglichkeiten ausgeschlossen werden und das Bekenntnis damit wesentlich intoleranter wird.
Fasst man das Fundament jedoch breiter und offener, wird die Haltung toleranter, die Grundsätze aber natürlich auch
viel vager und austauschbarer. Um es klar zu formulieren: Der Glaube, welcher die Bibel - und ausschließlich die Bibel
- zur Grundlage hat, ist zwar konkreter, aber auch enger und intoleranter als jene Glaubensrichtungen, welche sich offen
und tolerant darstellen.
Was allerdings erst auf den zweiten Blick erkennbar wird, ist die Unmöglichkeit, in diesen - nicht ausschließlich auf
die Bibel gründenden - Denominationen, diese einmal vorgenommene Öffnung abzugrenzen. - Man kann nicht einerseits
postulieren, dass die Jahrtausende alte Tradition der katholischen Kirche in ihrer theologischen Substanz und ihrer
Wertigkeit für den Glauben des Menschen, jener der Bibel gleichgestellt werden muss, ohne anderen - ebenfalls
Jahrtausende alten Traditionen - diese Eigenschaft zu verwehren.
So kommt es auch, dass durch die Öffnung der katholischen Kirche für eine der Bibel völlig fremde „Gottesmutter”
Maria und ihre Anbetung, ebenso wie die Anbetung sogenannter „Heiliger”, in südamerikanischen aber auch in
asiatischen Völkern, welche zum Katholizismus bekehrt wurden, all jene „Götter” aus animistischen, hinduistischen
und anderen Religionen nunmehr als „Heilige” der katholischen Kirche angebetet werden. Unter dem Namen der „Gottesgebärerin”
Maria wird weiterhin die „Göttin der Fruchtbarkeit” oder die „Mutter der Erde” angebetet. Und die katholischen
Heiligen werden als „gute Wald-” oder sonstige Geister verehrt, welche den Menschen Hilfe bringen und es werden
ihnen Opfer dargebracht.
Zu dieser Problematik schreibt Franz Stuhlhofer in seinem Buch „Zu Heiligen beten?”:
(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)
Im Neuen Testament sehen wir, dass die Jünger untereinander in enger Liebe verbunden waren; dennoch
wurde kein Versuch unternommen, mit getöteten Märtyrern Kontakt aufzunehmen. Wir lesen auch sehr viel über das Gebet,
aber an keiner Stelle finden wir einen Hinweis darauf, dass wir zu Verstorbenen beten dürften.
Mit der Begründung, daß diese verstorbenen Heiligen nun bei Gott leben, und auch der allumfassenden „Gemeinschaft
der Heiligen” angehören, wird (in der römisch-katholischen Kirche / Anm. FH) der Kontakt mit ihnen zu
rechtfertigen versucht. Aber diese Gemeinschaft aller Heiligen wird erst im Himmel volle Wirklichkeit werden - es steht
uns nicht zu, diesen endgültigen Zustand vorwegnehmen zu wollen. Bis es soweit ist, werden auch Gläubige gelegentlich
krank (obwohl Jesus doch die Krankheit besiegt hat) und sterben (obwohl Jesus doch bereits den Tod besiegt hat).
Grundsätzlich hat Jesus den Sieg bereits errungen; dieser Sieg wird jedoch nur schrittweise realisiert. Bis dahin
behalten auch Tod und Teufel noch eine gewisse Macht, bis dahin müssen wir uns damit abfinden, daß auch Christen -
wenigstens eine Zeitlang - durch den Tod voneinander getrennt werden.
Nicht nur, daß es uns untersagt ist, mit Toten Kontakt aufzunehmen - es gilt auch das Umgekehrte: Tote reden nicht zu
Lebenden, Gott gebraucht zwar manchmal Engel, um lebenden Menschen eine Botschaft oder Hilfe zu bringen, aber keine
verstorbenen Heiligen.
Es handelt sich hierbei um ein Prinzip, das sich durch die gesamte Bibel hindurchzieht: Der Weg, wie wir mit der
unsichtbaren Welt in Kontakt kommen sollen, ist das Gebet zu Gott selbst. (...)
Im Tridentinischen Glaubensbekenntnis (1564) (der römisch-katholischen Kirche / Anm. FH) wird
zusammenfassend festgehalten:
„... daß man die Heiligen, die zugleich mit Christus herrschen, verehren und anrufen
soll, daß sie für uns Gott Gebete darbringen, daß man ihre Reliquien verehren soll. Fest behaupte ich, daß man
Bilder Christi, der allzeit jungfräulichen (also auch nach der Geburt Jesu!! / Anm. FH) Gottesmutter sowie der
anderen Heiligen haben und beibehalten soll, daß man ihnen die schuldige Ehrfurcht und Verehrung erweisen soll.”
+) Der Auszug wurde dem Buch: „Zu Heiligen beten?” von Franz Stuhlhofer, erschienen 1988 im Verlag
Schulte + Gerth, Asslar. ISBN 3-87739-667-4 entnommen.
Für die oben von F. Stuhlhofer zitierten Anweisungen der katholischen Kirche gibt es keinerlei
biblische Grundlagen! Die katholische Kirche beruft sich daher in diesem Zusammenhang auch nicht auf die Bibel, sondern
auf das „römisch-katholische Lehramt” und die dort entwickelten Dogmen. Und weil diese Dogmen Lehraussagen
beinhalten, welche nirgends in der Bibel zu finden sind - z. B. die unbefleckte Empfängnis Marias (1854) - d.h. dass
Anna, die Mutter Marias, diese ebenso unbefleckt/jungfräulich und durch den Heiligen Geist empfangen hat, wie Maria den
Herrn, Maria ist „Mutter Gottes” (1931), leibliche Himmelfahrt Marias (1950), etc. und daher im Laufe der
Jahrhunderte immer wieder von bibelgläubigen Christen als Fälschung verurteilt wurden, hat sich dieses Lehramt durch
seinen obersten Lehrer selbst für unfehlbar erklärt (das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes von 1870). Seither wird
jede diesbezügliche Kritik als Häresie abgeschmettert und die Kritiker - soweit sie Katholiken sind - exkommuniziert.
Es ist somit ein Faktum, dass die katholische Kirche ihre Lehre nicht alleine auf die Bibel gründet, sondern
zusätzlich noch durch das römisch-katholische Lehramt (Tradition) und seine, durch die selbsterfundene „Unfehlbarkeit”
des Papstes gestützten Dogmen zwei verschiedene, eigenständige Quellen der Erkenntnis des Wissens und Willens Gottes
lehrt.
Hier erkennen wir: Wer das „sola scriptura” unserer Väter im Glauben, das Fundament der Bibel - und nur der Bibel -
aufgibt, hat keine Möglichkeit - und auch kein Recht!! - auf Ausschließlichkeit seiner eigenen, menschlichen „Tradition”
zu bestehen - und sei sie noch so alt. Denn es gibt unheilige Traditionen, welche noch viel älter sind als jene der
katholischen Kirche. Und diese dann aus dem offenen Spektrum auszuschließen, würde das gesamte breite, tolerante und
offene Glaubensgebäude ad absurdum führen und zum Einsturz bringen.
Wer also Toleranz und Öffnung für „Jahrtausende alte Traditionen” fordert und sich für andere Glaubensinhalte als
jene, welche in der Bibel stehen, einsetzt, verlässt den Boden des Christentums, begibt sich in den Bereich der
Geister- und Dämonenreligionen und muss daher damit rechnen, dass „die Gebete vieler, vieler (derartig)
Glaubender” auch von dort beantwortet werden.
Genau zu diesem Thema ist nun ganz aktuell ein Buch von Elvira Maria Slade erschienen, in dem die ehemals
überzeugte Katholikin auf 350 Seiten eine große Zahl der über 900 bezeugten Marienerscheinungen mit der Bibel
verglichen hat, um die Echtheit der Marienerscheinungen zu beweisen. In ihrem Buch, welches die Autorin als „Streitschrift
für die wahre Mutter des Herrn” versteht, analysiert sie Darstellung und Inhalte dieser Erscheinungen und kommt -
entgegen ihrer anfänglichen Überzeugung - zu folgendem Schluss:
(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)
Nach Überprüfung der vorliegenden Marienerscheinungen muss demnach festgestellt werden: Da das
Vorgehen der Erscheinungen planvoll verläuft, die ganze Welt umspannt und eindeutig eine Zielrichtung besitzt, handelt
es sich bei den bibelfremden Botschaften um beabsichtigte Irreführung durch antigöttliche Intelligenzen. Diese sind in
der Heiligen Schrift als die „Gewalten, Mächte und Fürstentümer” der Hölle bekannt, deren Ziel es ist - wenn
möglich - auch die Gläubigen zu verführen. Bei der katholischen Kirche ist dieses Ziel durch das Festhalten an der
Marien- und Heiligenverehrung sowie den dazugehörigen heidnischen Kulten schon erreicht; die ökumenischen Bestrebungen
dienen dazu, auch die evangelischen Kirchen zum vollendeten Abfall von Jesus Christus zu bewegen, denn der attraktive,
emotional ansprechende Marienkult und die wunderwirkenden Erscheinungen mit ihren Endzeitbotschaften sprechen auch viele
evangelische und evangelikale Christen an. Selbst Moslems werden mit der Marienverehrung nicht allzu viele
Schwierigkeiten haben, während Hindus, Buddhisten und Angehörige von Naturreligionen ihre Göttinnen in Maria
wiederfinden werden. Die Weltreligion ist somit seitens der Marienerscheinungen vorprogrammiert. (...)
Nach fast zweitausendjähriger Laufzeit der Veranstaltungen ist nunmehr ein Ende des Marienschauspiels abzusehen. Denn
das Ziel, die Gleichstellung der Maria mit Jesus in der römisch-katholischen Kirche ist erreicht und die Ökumene, in
der diese Marienverehrung ebenfalls eine wichtige Rolle spielen wird, schreitet voran, wobei hinsichtlich des
Marienkultes das Entgegenkommen der Amtskirchen hinsichtlich Harmoniebestrebungen unter weitgehendem Ausschluss des
Wortes Gottes stattfindet, denn alle den Marienkult verharmlosenden Behauptungen werden bedenkenlos akzeptiert.
Die zu Beginn gestellten Fragen haben ihre Antworten gefunden:
o In Bezug auf die Marienerscheinungen orientiert sich die kirchliche Verkündigung
keineswegs an der Heiligen Schrift, sondern benutzt die neuen Wahrheiten, die die Marienerscheinungen entgegen
den klaren Aussagen der Heiligen Schrift verkündigen, als Basis für eine Unterwanderung des christlichen Glaubens
durch Veränderung der biblischen Wahrheit.
o Die katholische Maria ist somit nicht die in der Heiligen Schrift beschriebene Mutter
des Erlösers Jesus; sie ist lediglich eine Darstellerin Marias, die sich den Anschein einer Prophetin gibt sowie Namen
und Identität der Mutter Jesu angenommen hat, ihr Name in der Bibel ist Jezabel (Isabel), die Herkunft der
Erscheinungen aus dem Reich der Finsternis ist zutage getreten,
o ihr Ziel, die Verführung - wenn möglich - auch der Gläubigen, ist offengelegt
worden, zur Warnung derer, die die Marienverehrung verharmlosen und ihr aus diesem Grunde leicht selbst zum Opfer fallen
könnten, da ökumenische Bestrebungen deren nichtbiblische Wurzel zu verschleiern trachten.
+) Der Auszug wurde dem Buch: „Maria - Die unbekannten Seiten der Mutter Gottes” von Elvira Maria
Slade, erschienen 2003 im Verlag für Reformatorische Erneuerung, Wuppertal. ISBN 3-87857-315-4 entnommen.
In der Bibel haben wir eindeutige Aussagen, dass es zwischen Mensch und Gott keinen Mittler gibt, als
den Sohn Gottes, unseren Herrn Jesus Christus selbst. Als bekannte Beispiele seien hier 2The 2,5 und Jh 14,6 angeführt:
Einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus.
1Tim 2,5 Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der
Mensch Christus Jesus. 1Tim 2,5;
Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Jh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand
kommt zum Vater als nur durch mich. Jh 14, 6;
Die Marienerscheinungen der katholischen Kirche (z. B. 1977 in Rom) fordern jedoch die Katholiken auf:
„Ihr müßt mich als heiliges und einziges Mittel benützen, um zu Gott zu
gelangen und mir Seelen zuzuführen.” [1]
Wo diese Seelen schließlich landen werden ist offenkundig.
Auch die Marienerscheinungen in Medjugorje verkünden in einer Serie von öffentlichen Botschaften von 1981 bis in die
90er Jahre die bekannte Botschaft:
„Ich bin die Mittlerin zwischen euch und Gott” [2]
Obwohl nun also - durch den Sohn Gottes und das ganze NT bezeugt - der Mensch nur über Jesus Christus
zu Gott gelangen kann, behauptet die Maria der römisch-katholischen Kirche bei ihren Erscheinungen, dass sie
die einzige Mittlerin zwischen Gott und den Menschen sei. Dies ist also offensichtlich eine Lüge. Wenn aber Paulus oben
in 1Tim 2,5 sagt: „Einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus” und Jesus Christus in Jh
14,6 sagt „Ich bin (...) die Wahrheit”, kann diese Maria keinesfalls von ihm gesandt sein. Und auch der Geist
Gottes, von dem es in Jh 16,13 heißt:
Der Geist der Wahrheit.
Jh 16,13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die
ganze Wahrheit leiten; Jh 16,13;
kann unmöglich eine Lüge verbreiten. Wenn aber nun diesen Geistwesen, welche sich als die Maria
ausgeben, nicht der Geist Gottes innewohnt, dann können sie auch nicht von Gott kommen.
Daher sind diese Erscheinungen der Maria der katholischen Kirche eindeutig Manifestationen der Dämonenwelt und aufs
Schärfste abzulehnen.
(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)
Wer hat bedacht, daß bis zu ihrem Kommen
der viele Himmel unvollständig war?
Der Himmel hat auf den Sohn Gottes gewartet und nicht auf Maria. Dass Maria in den Himmel aufgefahren
sei, ist eine katholische Erfindung, eine Lüge, mit der man den katholischen Gläubigen anstatt des einzigen Mittlers
zwischen Gott und dem Menschen – Jesus Christus – eine „Mittlerin” untergeschoben hat, sodass diese Menschen nicht
mehr zu ihrem Erlöser, sondern zu einem Götzen beten, der sie nicht erretten kann und sie daher verloren gehen werden.
Der Auferstandne hatte Platz genommen, doch neben ihm, durch vierundzwanzig Jahr, war leer der Sitz. Und sie begannen
schon sich an die reine Lücke zu gewöhnen,
Neben dem Auferstandenen sitzt Gott der Vater. Da gibt es keine wie immer geartete „Lücke”
die wie verheilt war, denn mit seinem schönen Hinüberscheinen füllte sie der Sohn. So ging auch sie, die in die
Himmel trat, nicht auf ihn zu, so sehr es sie verlangte; dort war kein Platz, nur Er war dort und prangte mit einer
Strahlung, die ihr wehe tat. Doch da sie jetzt, die rührende Gestalt, sich zu den neuen Seligen gesellte
„Selige”und „Heilige” und die Aufforderung der katholischen Kirche, zu ihnen zu beten, sind ein
Totenkult und Gott ein Gräuel. Nach der Schrift sind alle wahrhaft Gläubigen Heilige und nicht jene, welche vom
katholischen Papst zu solchen ernannt wurden, weil es dem Vatikan politisch gerade so in den Kram gepasst hat.
und unauffällig, Licht zu Licht, sich stellte, da brach aus ihrem Sein ein Hinterhalt von solchem Glanz, daß der
von ihr erhellte Engel geblendet aufschrie: Wer ist die? Ein Staunen war. Dann sah'n sie alle, wie Gott-Vater oben
unsern Herrn verhielt, so daß, von milder Dämmerung umspielt, die leere Stelle wie ein wenig Leid sich zeigte, eine
Spur von Einsamkeit, wie etwas, was er noch ertrug, ein Rest irdischer Zeit, ein trockenes Gebrest - . Man sah nach ihr;
sie schaute ängstlich hin, weit vorgeneigt, als fühlte sie: ich bin sein längster Schmerz -: und stürzte
plötzlich vor. Die Engel aber nahmen sie zu sich und stützten sie und sangen seliglich und trugen sie das letzte
Stück empor.
Der längste Schmerz unseres Herrn und Heilands sind jene Verführer dieser Welt, die mit erfundenen
Geschichten und erlogenen süßlich-salbungsvollen Gedichten jenen Unsinn verbreiten, den sich die katholische Kirche
ausgedacht hat um damit viele schwärmerische Menschen vom rechten Weg abzubringen und sie in die Verdammnis zu führen.
(Texte in einem schwarzen Rahmen sind Zitate von Besuchern dieser Site oder anderen Autoren!)
MARIA
Was ist mit Maria nur passiert?
Was hat man mit ihr aufgeführt?
Wer hat sie so geschändet,
dass sie als Göttin endet?
---ooo---
Die einst ein schlichtes Mädchen war
und ganz für ihren Schöpfer da,
man nennt sie "Himmelskönigin"
und "unser Trost und Helferin".
---ooo---
Man nennt sie "Große Mutter" heut
wie einst die Göttin der Fruchtbarkeit.
Die Magd des Herrn aus Nazareth
verehrt man wie die Astoreth. [3]
---ooo---
"Immaculata" [4] nennt man gar,
die doch ein sünd'ger Mensch nur war,
durch Zweifel hin zum Glauben fand,
im Kampf die Sünde überwand.
---ooo---
Als "aller Gnaden Mittlerin"
stellt man die Mutter Jesu hin,
welche da sprach in Fleisch und Blut:
"Was er euch sagt, alleine tut!"
---ooo---
Willst glauben wie Maria du,
dann lass den Rosenkranz in Ruh!
Wirf all deine Medaillen fort
und geh an keinen Wallfahrtsort!
---ooo---
Denn Einer nur der Mittler ist,
unser Erlöser Jesus Christ.
Durch ihn kannst du zum Vater geh’n,
dort an Marias Seite steh’n.
---ooo---
Mit ihr und allem Volk des Herrn
sollst du dort Gottes Lob vermehr'n
und dienen alle Ewigkeit
dem Gott, der dich wie sie befreit.
Autor: Josef
Dieses Gedicht ist der Website „Christen folgen Jesus” mit freundlicher Genehmigung des Autors
entnommen.
http://christen-folgen-jesus.at/deutsch/g_maria.html
[1] „Erscheinungen und Botschaften der Gottesmutter
Maria - Vollständige Dokumentation durch zwei Jahrtausende” von G. Hierzenberger und O. Nedomansky. Aschaffenburg:
Pattloch/1993, Seite 469
[2]ebd Seite 484
[3]Astoreth = Kanaanäische Fruchtbarkeitsgöttin
[4]Immaculata = Unbefleckt Empfangene (von ihrer Mutter, der
Anna!).